Hockey: Der BHC ist bereit zur Attacke

Anton Ebeling hat am Sonntag ein wegweisendes Spiel mit dem BHC

Berlin.  Das Ergebnis war eindeutig. Mit 0:3 verloren die Männer des Berliner Hockey-Clubs (BHC) am vergangenen Wochenende ihr Spiel bei Rot-Weiß Köln – da hätte man erwarten können, dass das Team mit hängenden Köpfen vom Platz schleicht. Das Gegenteil war der Fall. "Wir haben spielerisch einen Schritt nach vorn gemacht", sagte BHC-Stürmer Anton Ebeling nach der Pleite beim Tabellenführer. "Das war ein wirklich gutes Spiel von uns, nur leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt." Ein generelles Problem in dieser Bundesligasaison. Erst 17 Mal haben die Berliner getroffen – nur drei Klubs erzielten weniger Tore. Der BHC erspielt sich zwar viele Gelegenheiten, doch der Ball findet zu selten den Weg ins Tor.

Trotzdem ist aus Ebelings Sicht vor allem die verbesserte Offensive der Hauptgrund dafür, dass der BHC in der laufenden Feldsaison besser mithält als noch im vergangenen Jahr. "Unser Spiel ist aktiver geworden. Wir sind viel variabler", sagt der 26-Jährige. Er meint: Wer seine Chancen nicht reinmacht, hat es schwer zu gewinnen. Wer sich erst gar keine Chancen erspielt, der hat noch schlechtere Karten.

Direktes Duell um Platz vier

In der Vorsaison waren die Zehlendorfer schon früh abgeschlagen, am Ende landeten sie auf Platz acht. Aktuell ist der Klub Fünfter, punktgleich mit Uhlenhorst Mülheim auf Rang vier. Der Platz, der zur Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft berechtigt. Mülheim hat allerdings ein Spiel mehr absolviert. Am Sonntag (15 Uhr, Wilskistraße) kommt es i...

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