Hochtief-Tochter Cimic hat gut zu tun

dpa-AFX

SYDNEY (dpa-AFX) - Die australische Hochtief -Tochter Cimic hat dank gut gefüllter Auftragsbücher in den ersten neun Monaten Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Die Erlöse kletterten von Januar bis September um 26 Prozent auf 9,6 Milliarden Australische Dollar (6,3 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch in Sydney mitteilte. Der Nettogewinn stieg um gut ein Fünftel auf 501 Millionen Dollar. Dazu beigetragen habe neben dem Umsatzzuwachs auch die Auswahl der Projekte, sagte Cimic-Chef Adolfo Valderas.

Die Ziele für das Gesamtjahr bekräftigte die Hochtief-Tochter. Der Nettogewinn soll demnach zwischen 640 und 700 Millionen Euro liegen. "Unser Auftragsbestand, der während des Jahres stetig wuchs, sowie absehbar viel Arbeit in der Zukunft unterstützen unseren positiven Ausblick", sagte Valderas. Bis zum Jahresende kämen für Cimic interessante Ausschreibungen in einem Volumen von ungefähr 23 Milliarden Dollar auf den Markt; 2018 und darüber hinaus würden Projekte im Wert von 385 Milliarden Dollar hinzukommen.

Nach gut einem Jahr an der Spitze von Cimic übergibt Valderas zum ersten Dezember seinen Posten an Michael Wright. Valderas habe eine Position bei der spanischen Hochtief-Mutter ACS angenommen, teilte Cimic weiter mit. Er werde aber weiterhin im Cimic-Management bleiben.