Hitzewelle 2018: Immer einen kühlen Kopf bewahren

Den Menschen auf der Iberischen Halbinsel macht die extreme Hitze an diesem Wochenende weiter schwer zu schaffen. Bis an diesem Sonntagnachmittag fallen die Temperaturen nicht unter 40 Grad.

Heiße Winde aus Nordafrika brachten auch Wüstensand in die betroffenen Regionen.

Besonders trocken und heiß ist es mit bis zu 47 Grad in Mittelportugal und auf der anderen Seite der Grenze in der Extremadura - wie in Badajoz.

Ein Tourist sagt, "es ist so heiß hier. Man kann noch nicht mal rausgehen, aber wir nehmen das Risiko trotzdem in Kauf." Ein Kellner kritisiert, "ehrlich gesagt ist Hitze gut fürs Geschäft - aber auch nicht zuviel davon. Die Leute können das heiße Wetter nicht ertragen und setzen sich deshalb nicht nach draußen auf die Terrasse."

Noch heißer ist es im portugiesischem Santarém. Wärmer war es in Europa in der Vergangenheit nur 1977 in Athen mit 48 Grad. Ein Einwohner sagt, "diese Temperaturen sind einfach nicht normal. Typisch sind hier 40 oder 41 Grad im Sommer."

Auch im benachbarten Frankreich spielen die Temperaturen verrückt. An diesem Wochenende hat traditionell die zweite Reisewelle begonnen: In mehr als 700 Kilometern Stau schwitzten die Urlauber am Samstag auf den Autobahnen.