"Historischer Schritt": IPC und IOC verlängern Vertrag bis 2032

"Historischer Schritt": IPC und IOC verlängern Vertrag bis 2032

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und das Internationale Paralympische Komitee (IPC) haben ihre Zusammenarbeit bis 2032 ausgeweitet. IOC-Präsident Thomas Bach und IPC-Chef Andrew Parsons unterzeichneten am Samstag am Rande der Paralympics in Pyeongchang/Südkorea eine entsprechende Vereinbarung. Der langfristige Vertrag sieht eine Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Organisationen vor.
Das IOC freue sich, "seine Unterstützung für das IPC und die gesamte Paralympische Bewegung zu verstärken, weil wir so viele Werte und Ziele teilen", sagte Bach und sprach von einem "historischen Schritt in der Partnerschaft zwischen IOC und IPC". Man wolle, führte Bach weiter aus, ab sofort "die Synergien besser nutzen, um eine Corporate Identity der Olympischen und Paralympischen Spiele zu entwickeln". Es gebe "großes Potenzial".
Die Sicherung der Zukunft des IPC habe seit seiner Wahl im September 2017 "oberste Priorität" besessen, betonte Parsons. Es bestehe "kein Zweifel", so der Brasilianer, "dass der IPC und die Paralympische Bewegung ohne die Unterstützung des IOC nicht dort wären, wo sie heute sind. Beide Organisationen teilen die Leidenschaft, dass Sport Leben und auch die Welt verändern kann", sagte Parsons. Unter dessen Vorgänger Philipp Craven war das Verhältnis zwischen IOC und IPC, die seit 2000 vertraglich verbunden sind, nicht immer frei von Spannungen.
Im neuen Vertrag ist unter anderem festgelegt, dass die Veranstalter von Olympischen Spielen auch weiterhin die Paralympics organisieren. IPC und IOC wollen die Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Olympischen Agenda 2020 vertiefen. Bach sprach in diesem Zusammenhang von "Nachhaltigkeit". Vor allem aber gibt die Vereinbarung dem IPC finanzielle Sicherheit in den kommenden 14 Jahren.