Hinter diesem Foto steckt eine bewegende Geschichte

Für die werdenden Eltern hat die Nemo-Figur eine wichtige Bedeutung (Bild: Facebook/Love What Matters)

Wer nur das Bild der Frau sieht, die von hinten umarmt wird und einen kleinen Nemo vor ihre Schwangerschaftskugel hält, würde einfach denken: Da ist ein Paar, das sich auf die Geburt seines Kindes freut. Ist es auch. Doch dahinter verbirgt sich eine traurige Geschichte …

Auf der Facebookseite “Love What Matters“ schildert die werdende Mutter, was wirklich hinter dem Bild steckt. Mitte Juli hatte sie einen Routinetermin bei ihrem Frauenarzt, nach dem er sie zu einem Spezialisten überwies. Irgendetwas hatte er beim Ultraschall entdeckt, wollte aber nichts Konkretes sagen, solange er sich nicht ganz sicher war. Zwei Wochen musste sie auf den Termin im Krankenhaus warten. Zwei Wochen, in denen sie fast verrückt wurde vor Sorge um das Baby.

Tatsächlich zeigte sich bei der Untersuchung, dass das Baby ein amniotisches-Band-Syndrom hat. Ein Geburtsschaden, der dadurch entsteht, dass Körperteile des Fötus von schnurähnlichen, fibrösen Bändern umwickelt und dadurch am Wachsen gehindert oder ganz abgetrennt werden. “An diesem Tag fanden wir heraus, dass unsere süße Tochter keine rechte Hand hat“, schreibt die Mutter. Natürlich habe sie daran gedacht, wie gemein Menschen gegenüber anderen sein können, die anders sind. “Aber ich war auch froh, weil alles andere total in Ordnung war und sie schön und stark ist.“

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Den Bezug zur Filmfigur Nemo erklärt sie so: “Eine ihrer Flossen ist ein bisschen kleiner als die andere, aber sie wird alles schaffen, was sich ihr kleines Herz nur wünschen kann!“ So oder so werde ihre Tochter ein kleiner Rockstar werden, und ihre Botschaft an sie lautet: “Wir lieben dich so sehr, kleines Mädchen!“ Den Post sahen mehr als 23.000 Menschen. Viele von ihnen schickten Fotos von sich, ihren Kindern, Nichten oder Neffen, denen ebenfalls ein oder mehrere Körperteile fehlen und die damit problemlos klarkommen.

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