"Nicht hinnehmbarer Affront" - DFL reagiert auf Fall Anfang

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"Nicht hinnehmbarer Affront" - DFL reagiert auf Fall Anfang
"Nicht hinnehmbarer Affront" - DFL reagiert auf Fall Anfang

Immer mehr Details kommen im Fall Markus Anfang ans Licht und immer deutlicher wird seine Tragweite.

Am Samstagmorgen war der 47-Jährige als Trainer von Werder Bremen zurückgetreten. Vorausgegangen sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft rund um einen möglichen Impf-Betrug von Anfang.

Am Samstagmittag, wenige Stunden vor Werders Zweitliga-Topspiel gegen Schalke 04 (20.30 Uhr LIVE im Free-TV auf SPORT1), äußerte sich dann auch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) zu den Vorfällen an der Weser. Auf Anfrage der Bild gab die DFL folgende Erklärung ab: „Der Klub hat die DFL heute morgen vorab informiert, dass Markus Anfang sein Amt als Trainer von Werder Bremen umgehend niederlegt. Wir kennen die Fakten nicht. Sollte sich aber der im Raum stehende Verdacht bestätigen, wäre dies ein nicht hinnehmbarer Affront gegenüber allen, die sich in den vergangenen Monaten haben impfen lassen und so ihren Beitrag zur Corona-Eindämmung geleistet haben. Die DFL steht hierzu weiter mit Werder Bremen in Kontakt.“

90 Prozent der Profis geimpft

90 Prozent der Profis in der Bundesliga und der 2. Bundesliga sind mittlerweile doppelt geimpft. Ein Prozent hat eine Spritze bekommen und wartet auf den zweiten Pieks. Zwei Prozent sind nach einer Corona-Erkrankung genesen und daher immun gegen das Virus.

Dei DFL verdeutlichte in der Erklärung die große Bedeutung des Impfens: „Grundsätzlich gilt mehr denn je: Die DFL sowie alle 36 Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga haben in den vergangenen Monaten immer die Impf-Kampagne gegen Corona unterstützt - und werden hier gerade in der momentan schwierigen Situation keinesfalls nachlassen.“

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