Achterbahn der Gefühle! MvG wackelt zum Auftakt

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Achterbahn der Gefühle! MvG wackelt zum Auftakt
Achterbahn der Gefühle! MvG wackelt zum Auftakt
Achterbahn der Gefühle! MvG wackelt zum Auftakt


Nachdem die englische Regierung fast alle Corona-Beschränkungen aufgehoben hat, findet erstmals seit 16 Monaten wieder ein TV-Ranglistenturnier komplett vor Zuschauern statt.

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Und die Zuschauer sollten ihr Kommen zum World Matchplay Darts in Blackpool (Darts World Matchplay 2021 von 17. bis 25. LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) nicht bereuen. (NEWS: Alles zum Darts)

Beim 10:7-Sieg von Superstar Michael van Gerwen gegen Damon Heta bekamen sie eine echte Achterbahn der Gefühle zu sehen. Der Niederländer, für den es bereits das 36. Spiel in seiner Karriere beim World Matchplay Darts war, ging schnell mit 3:1 in Führung und alles sah nach einem flotten Ende aus.

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Nach dem sechsten Leg und einer 4:2-Führung verlor MvG allerdings komplett den Faden und musste vier Legs in Folge abgeben. Aber der Superstar holte sich aus dem Tief raus und startet seinerseits wieder einen Run zum 7:6.

Im 14. Leg kam es dann zur Entscheidung. Bei noch 76 (MvG) bzw. 100 (Heta) Punkten Rest wurde es fast schon dramatisch. Erst vergab der Australier seine Leg-Darts und blieb bei 40 Rest stehen. Dann konnte van Gerwen nur auf 20 Rest runterspielen.

Im Anschluss verpasste Heta dreimal die Doppel-20 und blieb bei 20 Rest, ehe der Niederländer im zweiten Versuch die Doppel-10 zum Leg nutzen konnte.

Danach ging es rasant Richtung Ende. Aber im letzten Leg ließ „Mighty Mike“ das komplette Spiel nochmal in Kurzfassung Revue passieren. Mit den ersten sechs Darts marschierte er Richtung Neun-Darter und brachte die Halle zum Brodeln, ehe er Rest acht nicht auschecken konnte. Erst die Doppel-1 brachte ihm im zweiten Versuch das Ticket ins Viertelfinale.

Anderson siegt unspektakulär

Im letzten Spiel des Abend fliegt Gary Anderson mit einem 10:5-Erfolg gegen Stephen Bunting in das Viertelfinale. Allerdings konnte das Niveau dieses Duells nicht mit den drei vorherigen Spielen mithalten.

Der Schotte, der kurioserweise gegen den Engländer vom Publikum unterstützt wurde, holte sich gleich im ersten Leg das Break und verteidigte das bis zum 5:3.

Mit seinem zweiten Break zum 6:3 war der Widerstandwille Buntings gebrochen und der „Flying Scotsman“ rauschte zum ungefährdeten Erfolg.

Ausschlagegebend für den Sieg war der mit 94,42 Punkten überdurchschnittliche Dreier-Average, der anhand der fehlenden Highlights fast etwas überraschend schien.

Aspinall feiert Premierensieg

Im zweiten Spiel des Abend setzte sich Nathan Aspinall gegen Mervyn King mit 10:6 durch und konnte so serstmals in seiner Karriere einen Sieg gegen seinen Landsmann feiern.

Gleich zu Beginn machte „The Asp“ klar, dass er an diesem Abend diesen Premierensieg will und zog schnell auf 4:0 davon. Aber dann fand sein Widersacher endlich zu seinem gewohnten Spiel und verkürzte auf 3:4 und plötzlich war das Spiel wieder offen.

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Knackpunkt war das elfte Leg. Beim Stand von 6:4 für Aspinall konnte dieser ein 62-Checkout nur auf 16 stellen und überwarf dieses mit den nächsten drei Pfeilen. Aber auch King zitterte die Hand bei 81 zum Checkout.

Zwar konnte er in der Folge nochmals zum 6:7 verkürzen, am Ende stürmte sein 25 Jahre jüngerer Kontrahent zum verdienten 10:6-Erfolg. (Spielplan und Ergebnisse des Darts World Matchplay 2021)

High-Finish-Gala mit White und Gurney

Schon der Auftakt versprach einen spektakulären Abend.

Ian White und Daryl Gurney lieferten sich eine High-Finish-Gala, bei der der Engländer am Ende mit 10:7 die Nase vorn hatte.


In den ersten vier Legs gab es direkt drei High Finishes zu bejubeln. Nach dem 117-Checkout zum 2:2 gab es im Spiel von „Superchin“ allerdings einen Bruch und White konnte auf 4:2 und 8:3 davonziehen.

Aber der Nordire arbeitete sich aus seinem Tief heraus und verkürzte auf 7:9. im letzten Leg schenkte der „Diamond“ seinem Kontrahenten sogar noch eine weitere Chance, als er einen 40-Checkout verpasste. Aber Gurney wackelte ebenfalls und konnte seine 40 nicht auschecken.

Nochmal ließ sich White dann nicht bitten und holte sich das Leg zum hartverdienten Viertelfinaleinzug.


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