Heynckes: Darum war Hoeneß' Charme-Offensive zwecklos

Uli Hoeneß (r.) versuchte vergeblich, Jupp Heynckes umzustimmen

Trotz der Charme-Offensive von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hielt Jupp Heynckes eisern an seinem Entschluss fest, sein Engagement als Trainer des FC Bayern zum Saisonende wieder zu beenden.

"Für mich war schon immer von Anfang an klar, dass ich zum 30.06.2018 aufhören und nicht mehr weitermachen werde. Uli Hoeneß wusste das schon im Dezember. Ich habe es ihm am Telefon gesagt. Er wollte es nicht wahrhaben", sagte Heynckes bei Sky.

Im Dezember läutete Bayern-Präsident Hoeneß mit einer Abstimmung über Heynckes' Zukunft dennoch öffentlich das Werben um den Erfolgscoach ein.

Charme-Offensive war "vergebliche Liebesmüh"

Heynckes bat die Führungsetage der Bayern daher Mitte Januar um ein Gespräch "und da habe ich klar mitgeteilt, dass am Saisonende Schluss ist", bekräftigte der 72-Jährige im Gespräch mit dem kicker.

Auch einen weiteren Versuch ließ Heynckes Anfang März demnach mit den Worten: "Nein, das ist vergebliche Liebesmüh" an sich abprallen.


Und er betonte nochmals: "Für mich gab es nie einen anderen Gedanken. Alle Experten, die etwas anderes gesagt haben, kennen mich nicht."

Heynckes trat Mitte Oktober die Nachfolge von Carlo Ancelotti an, der im Anschluss an die 0:3-Niederlage bei Paris Saint-Germain entlassen wurde. Bei der Suche nach einem Nachfolger für Heynckes handelten sich die Münchner zuletzt eine Absage von Thomas Tuchel ein.