Heynckes sicher: Lewandowski bleibt bei Bayern

Martin Volkmar, Stefan Kumberger
Robert Lewandowski markierte gegen Augsburg einen Doppelpack

Robert Lewandowski ist beim FC Bayern unersetzlich. Das bewies der Torjäger auch wieder beim 3:0 gegen den FC Augsburg mit seinen Saisontreffern 12 und 13.

Für Jupp Heynckes ist das kein Anlass zu Sorgen, dass Lewandowski beim Werben anderer europäischer Topklubs schwach werden könnte. "Er hat doch noch Vertrag bis was weiß ich. Er geht nicht weg", erklärte der FCB-Coach nach der Partie im Brustton der Überzeugung.

Lewandowski besitzt tatsächlich noch einen Vertrag bis 2021 in München, doch immer wieder gibt es Spekulationen über ein Interesse von Real Madrid und Spitzenvereinen aus der Premier League.

Neue Frisur sorgt für Diskussionsstoff

Weniger überzeugt scheint Heynckes dagegen von der neuen Frisur des Polen zu sein, die zuletzt für reichlich Diskussionen gesorgt hatte: "Ob es mir gefällt oder nicht - wichtig ist, dass er Tore macht."


Das gelingt Lewandowski auch mit dem grau-blond gefärbten Schopf. "Lewandowski ist ein kompletter Stürmer, er trifft mit links, er trifft mit rechts - jetzt trifft er auch noch mit jeder Haarfarbe", meinte Augsburgs Torwart Marwin Hitz leicht frustriert.

Immerhin war es bereits Lewandowskis 18. Treffer gegen den FCA (sieben mit Dortmund, elf mit Bayern). "Ich kann mir nicht erklären, warum es so gut gegen Augsburg läuft. Aber wichtig für mich ist, dass ich Tore schieße", sagte der 29-Jährige.

An seiner neuen Haarfarbe liege das aber nicht: "Die Haare spielen keine Rolle auf dem Platz. Aber ich sehe jetzt noch schneller aus. Auch meine Frau ist sehr zufrieden."


Kein Kommentar zu Sandro Wagner

Weit weniger gesprächig war der Torjäger dagegen angesprochen auf Sandro Wagner von der TSG Hoffenheim, der offenbar der von Lewandowski selbst geforderte Backup im Sturmzentrum der Bayern werden soll.

"Bis jetzt sind es Spekulationen. Und wenn ein Spieler noch nicht verpflichtet ist, werde ich nicht so viel darüber sprechen", meinte er.

Auch seine Teamkollegen hielten sich bedeckt. "Das ist ganz alleine die Entscheidung von Sandro und von Hoffenheim, da bin ich der falsche Ansprechpartner", sagte Niklas Süle.

Allerdings geht es anscheinend nur noch um die Höhe der Ablöse, die noch einem Wechsel im Winter im Weg steht. Offenbar wollen die Hoffenheimer deutlich mehr als die zunächst genannten zehn Millionen Euro für Wagner erzielen.