Herzogin Meghan: Vater Thomas Markle gesteht Lügen und Streit mit Prinz Harry

Hannah Sommer
Freie Autorin für Yahoo Style
Er kann es nicht lassen: Thomas Markle gab nach dem ITV-Interview im Juni 2018 erneut ein brisantes Interview. (Bild: Wenn/Screenshot ITV/Good Morning Britain)

Herzogin Meghans Vater Thomas Markle kann es einfach nicht lassen: In einem neuen Interview gestand er nun, dass er während eines hitzigen Telefonats mit Prinz Harry einfach auflegte und dem Prinzen gegenüber auch nicht ganz ehrlich war.

Herzogin Meghans Vater Thomas Markle verriet in einem brisanten Interview, dass ihn sein Schwiegersohn angerufen und ihm zu Zurückhaltung geraten habe. „Harry sagte mir, ich sollte niemals zur Presse gehen, dass es in Tränen enden würde“, erzählte Markle der britischen Zeitung „Daily Mail“. Und weiter: „Er sagte: ‚Sie werden dich bei lebendigem Leib fressen.’ Er hatte Recht.“

Der Prinz wollte seinem zukünftigen Schwiegervater ins Gewissen reden, nachdem das britische Blatt „Mail on Sunday“ den US-Amerikaner wegen inszenierter Paparazzi-Fotos kurz vor der royalen Hochzeit im Mai entlarvt hatte. Markle erklärte, er sei durch den Anruf sehr aufgebracht gewesen, der kurz nach seinem Herzinfarkt stattgefunden haben soll. Auch wenn Prinz Harry mit seinen Vorwürfen „absolut richtig lag“, sei der Zeitpunkt nicht passend gewesen, so Markle gegenüber der „Daily Mail“. Er habe sich dadurch gekränkt gefühlt.

Thomas Markle gestand, dass er den Prinzen angelogen hatte

Als Harry ihn dann am Telefon fragte, ob er mit einem Paparazzo-Fotografen zusammengearbeitet und für Fotos posiert habe, räumte Markle im „Daily Mail“-Gespräch ein, damals nicht ganz ehrlich gewesen zu sein. Er gestand, dass er – anstatt den Rat des Prinzen zu befolgen – den Deal mit dem Paparazzo machte. Mit den Fotos verdienten die Fotografen über 100.000 Euro, auch Markle habe davon profitiert. Er verriet weiter, dass seine Tochter ihm vor der Hochzeit gesagt hätte, dass er keine Rede bei der Feier halten dürfe.

Was Herzogin Meghan wohl über das neue Interview ihres Vaters denkt? (Bild: Chris Jackson/Getty Images)

Der 74-Jährige war am Ende des Telefonats dann schließlich so verletzt, dass er dem Paar gesagt haben soll: „Vielleicht wäre es besser für euch, wenn ich tot wäre. Dann könntet ihr so tun, als wärt ihr traurig.“ Darauf habe er aufgelegt.

Der Vater der 37-Jährigen habe seit Monaten nicht mit dem Paar gesprochen, dennoch fand er versöhnliche Worte. Thomas Markle gestand: „Ich bin nicht böse auf Harry. Ich bin nicht wütend auf Meghan. Ich liebe sie. Ich wünsche ihnen alles Gute. Aber was den Rest betrifft: Scheiß drauf. Ich bin damit durch.“