Herzogin Meghan + Prinz Harry: 7 brisante Enthüllungen, die neuen Zündstoff liefern

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Meghans Fehlgeburt, ein wütender William und der Mobbing-Eklat: Die inoffizielle Biografie von Prinz Harry und Herzogin Meghan "Finding Freedom" liefert in ihrer Neuauflage explosive neue Behauptungen. Das sind die sieben Wichtigsten.

Herzogin Meghan und Prinz Harry (Bild: Karwai Tang)
Herzogin Meghan und Prinz Harry (Bild: Karwai Tang)

Vor der Veröffentlichung war bereits einiges Explosives durchgesickert, nun ist sie da: Die aktualisierte Ausgabe der umstrittenen Biografie "Finding Freedom" (dt.: "Harry und Meghan: Auf der Suche nach Freiheit") – mit weiteren neuen brisanten Details über die komplizierte Beziehung zwischen Prinz Harry, 36, Herzogin Meghan, 40, und der britischen Königsfamilie. Zur Erscheinung der Taschenbuchauflage am 31. August 2021 haben Omid Scobie und Carolyn Durand das Werk um ein Nachwort verlängert. Die darin enthaltenen Behauptungen wiegen laut britischem "Mirror" schwer.

Meghan und Harry: Biografie-Neuauflage enthüllt erschütternde Details

Die Neuauflage konzentriert sich vor allem auf die Geschehnisse vor und nach Harrys und Meghans Enthüllungsinterview mit Oprah Winfrey 67. Das sind die wichtigsten Aussagen.

1. Queen Elizabeth habe sich Meghans Vorwürfe nicht annehmen wollen

Im Oprah-Skandalinterview, das im März 2021 für hohe Wellen schlug, behauptete Meghan, ein Mitglied der Königsfamilie hätte Bedenken über die Hautfarbe ihres zu diesem Zeitpunkt noch ungeborenen Babys Archie geäußert. Zudem teilte sie mit, unter "Selbstmordgedanken" gelitten zu haben und gab an, der Palast habe ihr Hilfe verweigert.

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In dem neuen Kapitel erzählen angebliche Freunde des royalen Paares nun, Queen Elizabeth, 95, habe sich die Themen, die Meghan im Oprah-Interview angesprochen habe, nicht zu eigen gemacht. Und das, obwohl der Palast nach dem Interview in einer Erklärung angab, dass die Königin "betrübt" über die Anschuldigungen gewesen sei, dass aber auch "einige Erinnerungen variieren können". Das Statement soll laut den Autor:innen "nicht unbemerkt geblieben" sein – sicherlich vor allem der letzte Part, der sozusagen Meghans Anschuldigungen infrage stellt.

2. Harry und Meghan seien vor dem Oprah-Interview "nervös" gewesen

Rückblickend war das Enthüllungsinterview eines der skandalträchtigsten in der royalen Historie. Wie es Harry und Meghan vor ihren explosiven Aussagen ergangen ist, wollen die "Finding Freedom"-Autor:innen wissen. Im neuen Kapitel schreiben Omid und Carolyn, dass sowohl Meghan als auch Harry im Vorfeld "etwas nervös" waren, da sie wussten, dass sie Details preisgeben würden, die sie bisher nicht einmal ihren engsten Freunden erzählt hätten. Sie schreiben: "Jetzt waren die Fesseln des institutionellen Mantras 'Niemals beschweren, niemals erklären' weg. Es war an der Zeit, ein für alle Mal ehrlich zu sein."

3. Die Crew musste während des Skandalinterviews Abstand zu Meghan und Harry halten

Die Aufnahmen zum Gespräch mit Oprah fanden während der Corona-Pandemie und vermutlich inmitten eines Lockdowns statt. Die Sicherheitsvorkehrungen waren dementsprechend besonders hoch. Laut der Neuauflage habe die Crew während der Dreharbeiten daher Abstand zu Harry und Meghan halten müssen. "Es gab keine Umarmungen, als sie ankamen, aber Oprahs warmes Lächeln und ihre aufmunternden Worte haben Meghan beruhigt", heißt es.

4. Prinz William soll auf das Oprah-Interview wütend reagiert haben

In der Neuauflage von "Finding Freedom" wird ebenfalls behauptet, dass Prinz William, 39, wütend darüber gewesen sein soll, dass Familienangelegenheiten während des Oprah-Interviews in der Öffentlichkeit diskutiert wurden. Außerdem heißt es, dass er sich höchstwahrscheinlich nicht mehr zu den Behauptungen seines Bruders äußern werde. Mit der US-Talklegende sprach Harry unter anderem über sein Zerwürfnis mit William und dass dieser "gefangen" in der royalen Institution sei. Er beschuldigte auch seinen Vater Prinz Charles, 72, ihn finanziell zu beschneiden.

5. Harry und William: Erstes Gespräch bei Prinz Philips Beerdigung seit 15 Monaten

Zu Prinz Philips Beerdigung am 17. April 2021 reiste Harry ohne Meghan nach Großbritannien. In der Biografie wird behauptet, dass er und William sich nach der Beerdigung vor der St. George's Chapel zum ersten Mal seit 15 Monaten unterhalten haben. Auf Harrys Rückreise sollen beide "mindestens zwei weitere Gespräche" geführt haben. Der royale Abkömmling soll auch kurz mit seinem Vater Charles gesprochen haben, aber die Probleme zwischen den beiden seien "ungelöst" geblieben.

6. Palastmitarbeiter:innen wollten Harry und Meghan "diskreditieren"

Palastmitarbeiter:innen sollen weiterhin den Anschein erwecken, Harry und Meghan "aktiv zu untergraben". Laut des Nachworts sollen diese angeblich absichtlich Informationen über das Paar durchsickern lassen haben, um sie zu "diskreditieren". Omid Scobie und Carolyn Durand verweisen auf die Tatsache, dass nur vier Tage vor der Ausstrahlung von Harrys und Meghans bahnbrechendem Interview Mobbingvorwürfe gegen Meghan auftauchten. Diese sollen laut aktuellen Berichten nun zurückgezogen worden sein.

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Der Zeitpunkt der öffentlich gemachten Mobbingvorwürfe gegen Meghan – kurz vor dem Oprah-Gespräch – sei für Harrys und Meghans Umfeld "nicht zu übersehen" gewesen. Ein Freund des Paares erzählte den Autor:innen: "Jetzt geht es wieder los. Man hatte das Gefühl, dass bestimmte Personen im Palast ihr Bestes taten, um alles zu untergraben und zu diskreditieren, was sie befürchteten, dass das Paar während des Interviews sagen könnte oder nicht."

7. Nach ihrer Fehlgeburt habe Meghan die zweite Schwangerschaft als "Segen" wahrgenommen

Im Juli 2020 machte Herzogin Meghan ihre Fehlgeburt in einem "New York Times"-Artikel öffentlich. Im Februar 2021 gaben sie und Harry bekannt, ein zweites Kind zu erwarten. Wie erging es Meghan zwischen diesen Monaten? Das lässt sich der Neuauflage entnehmen. In dem Buch steht, dass Meghan es als "Segen" empfunden habe, erneut schwanger zu sein. "Sie spürte, dass es wirklich ein Segen Gottes war. Aber dieses Mal hüteten sie sich, es jemandem zu sagen", behauptet ein Freund des Paares. Die werdenden Eltern sollen sich aber erst zu Beginn dieses Jahres entspannter gefühlt haben, als Meghan die kritische Grenze der ersten drei Monate überwand und sich im zweiten Trimester befand.

Wahrheitsgehalt von "Finding Freedom" wird infrage gestellt

Inwiefern die Zeilen von Scobie und Durand der Wahrheit entsprechen, bleibt weiterhin fragwürdig. Zwar sollen beide ein gutes Verhältnis zu dem Paar pflegen, jedoch nicht direkt mit Harry und Meghan über solch intime Einsichten sprechen. Die Autor:innen berufen sich bei ihren Schilderungen auf anonyme Quellen, die entweder dem Königshaus oder Meghan und Harry nahestehen. Laut den Anwälten des royalen Paares sei die inoffizielle Biografie nie von den beiden selbst freigegeben worden. Aber: Es ist allgemein bekannt, dass besonders Journalist Omid Scobie ein enges Vertrauensverhältnis zu der Herzogin pflegen soll.

Biografie sorgte in der Vergangenheit schon für Ärger

Nach seiner Veröffentlichung im August 2020 sorgte das Werk "Finding Freedom" bereits mehrfach für Ärger. Schnell entwickelte es sich zu einem Bestseller. Im November 2020 berichteten britische Medien, dass Meghan offenbar zugegeben hatte, den Buch-Autor:innen private Informationen zugespielt zu haben. Das ging aus Gerichtsdokumenten aus dem Prozess der Schauspielerin gegen die "Mail on Sunday" hervor.

Verwendete Quellen: mirror.co.uk, dailymail.co.uk, "Finding Freedom" (dt.: "Harry und Meghan: Auf der Suche nach Freiheit")

VIDEO: Herzogin Meghan: Doch keine Tyrannin?

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