Herzogin Meghan + Prinz Harry: Überraschung: Wer jetzt in Sachen Meghan und Harry zurückrudert

Herzogin Meghan hat in England viele Kritiker. Einer der schärfsten heißt Piers Morgan. Nach über zwei Jahren der Missbilligung zeigt sich der TV-Moderator jetzt unerwartet einsichtig. Der Grund dafür? Ebenfalls überraschend.

Herzogin Meghan und Prinz Harry

Hat Herzogin Meghan, 38, ein Problem weniger? Journalist Piers Morgan, 55, der in England die populäre Frühstücks-Show "Good Morning Britain" moderiert, eine wöchentliche Kolumne für "Daily Mail" schreibt sowie 7,4 Millionen Twitter-Follower sein Eigen nennt, will künftig weniger gegen Meghan und Prinz Harry, 35, austeilen.

Herzogin Meghan ist das Lieblings-Läster-Opfer von Piers Morghan

Im Gespräch mit "The Sunday Times" gibt Morgan zu, mit seiner Kritik an Meghan Markle wahrscheinlich "ein bisschen zu weit gegangen" zu sein. Vor allem, nachdem Meghan und Harry ihren Rücktritt als Senior Royals verkündet hatten, war Morgan zur Läster.Höchstform aufgelaufen. Unter anderem hatte er das Paar als "Heuchler" bezeichnet und Meghan unterstellt, sie habe die Royal Family zerstört und Harry von Verwandten und Freunden entfremdet. Er verbiss sie gar so sehr in die ehemalige Schauspielerin, das manch einer ihm eine Obsession vorwarf. 

Piers Morgan

Für die Attacken mag Piers Morgan auch persönliche Gründe gehabt haben: Er behauptet, Meghan habe ihre Freundschaft zu ihm 2016 abrupt und ohne ein Wort beendet, als Prinz Harry in ihr Leben getreten sei. 

Umso erstaunlicher, was der Entertainer und erfahrende Journalist nach Monaten der Verbal-Attacken gegen das royale Paar jetzt ankündigt: "Glaube ich, dass ich es lenken und abmildern werde, wie ich über sie in Zukunft spreche? Absolut." Weiterhin räumt Piers Morgan ein, dass es "wahrscheinlich nicht ratsam ist, die Dinge zu persönlich zu machen, wenn Sie Kolumnist sind". Was steckt hinter der Einsicht?

Die erstaunliche Antwort: das Coronavirus.

Piers Morgan will zurück zur Seriosität 

Mit Beginn der Ausbreitung von Corona hat sich Morgan der Berichterstattung und Meinungsäußerung über das Virus verschrieben. Vor allem für die Mitarbeiter des National Health Service, also für Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger und Pflegerinnen sowie andere Angehöriger medizinischer Berufe macht er sich stark. Harry und Meghan sind aus seinem Blickfeld geraten. 

"The Sunday Times" sagt Morgan: "Es sind Zeiten relativer Ruhe, Gelassenheit und Langeweile, die gelegentlich das Schlimmste in mir hervorrufen können. [Zum Beispiel] Streit mit Menschen, die in einer Million Jahren niemals ihre Meinung über Dinge, die nicht mehr im entferntesten wichtig zu sein scheinen, ändern werden." Mit dem Coronavirus ist die Zeit "relativer Ruhe" nun vorbei. Anlass für Morgan, seinen Fokus zu ändern. "Es ist das Wesentliche - besonders wenn es um das Leben der Menschen geht - das meine Persönlichkeit bestmöglich hervorbringt", erklärt er.

Ob Herzogin Meghan und Prinz Harry damit tatsächlich von künftigen Wut-Tiraden verschont bleiben? Abwarten! Noch am 30. März hatte Piers Morghan die Sussexes als "Corona-Idioten" bezeichnet, weil sie während der Pandemie mittels Privatjet von Kanada nach Los Angeles gezogen waren.

Verwendete Quelle: mailonline.co.uk