Herzogin Meghan: "Harry hat die Beziehung zu seinem Vater verloren"

In wenigen Tagen kehren Herzogin Meghan (41) und Prinz Harry (37) für einen Kurzbesuch nach Großbritannien zurück. Dabei wird das Paar natürlich auf Schritt und Tritt von Paparazzi verfolgt werden. In einem Interview mit 'The Cut' hat die ehemalige Schauspielerin ('Suits') die berüchtigte britische Boulevardpresse scharf angegriffen.

Finden Prinz Harry und Prinz Charles wieder zueinander?

So sei es vor allem die Presse gewesen, so Meghan, die zum Zerwürfnis zwischen ihr und ihrem Vater Thomas Markle (78) geführt habe. Und auch Harrys Beziehung zu Prinz Charles (73) habe womöglich Schaden genommen. Harry habe zu ihr gesagt: "Ich habe dabei meinen Vater verloren." Sie hoffe jedoch, dass zumindest dieser Schaden noch reparabel sei, denn sie wolle nicht, dass das Band zwischen Harry und Charles auf die gleiche Weise zerschnitten werde wie das zwischen ihr und Thomas Markle. Meghan und Harry hatten Anfang 2020 verkündet, sich von der Royal-Front zurückziehen zu wollen. Das Paar zog in die USA, schloss Millionenverträge mit Netflix und Spotify ab. Doch fast zwei Jahre später lassen die Erfolgsproduktionen auf sich warten.

Herzogin Meghan bleibt standhaft

Nach wie vor ist es Herzogin Meghan und Prinz Harry nicht gelungen, ein glaubwürdiges Image ihrer Marke aufzubauen. Das ist im Dauerfeuer gerade der britischen Presse auch nicht einfach. Dem Boulevard wird es daher auch nicht schmecken, dass Meghan sich nach wie vor weigert, auch ausgesuchten Journalist*innen Zugang zu ihren Kindern zu gewähren. Sie erhob sogar schwere Vorwürfe gegen einige Berichterstatter*innen. "Warum sollte ich den Menschen, die meine Kinder mit dem N-Wort belegen, ein Bild meines Kindes geben, bevor ich es mit den Menschen teilen kann, die es lieben?" sagte sie. Meghan ließ offen, ob sie damit eine Person oder eine Nachrichtenquelle meinte. Die Queen werden die beiden bei ihrem vollgepackten Kurzbesucht in Harrys alter Heimat wohl nicht treffen — die weilt nämlich noch in ihrem schottischen Anwesen Balmoral. Offenbar planen Harry und Meghan auch keinen Abstecher.

Bild: John Palmer/Media Punch/INSTARim