Hertha: Stadionfrage: Präsidium will der Mehrheit folgen

Präsident Werner Gegenbauer beruhigte die Fans bei der Veranstaltung „Hertha im Dialog“

Berlin.  Die Standort-Debatte um ein Fußballstadion bewegt die Mitglieder von Hertha BSC. Bekanntlich wurden zur Mitgliederversammlung für kommenden Montag zwei Anträge auf Satzungsänderung eingereicht. Sie fordern, dass die Satzung ergänzt wird um die Festlegung: Der Spielort für die Heimspiele von Hertha ist Berlin. Dafür ist eine Dreiviertel-Mehrheit notwendig. Bei der Veranstaltung "Hertha im Dialog" sagte Präsident Werner Gegenbauer: "Es ist wurscht, ob 75 Prozent zustandekommen. Wenn es 51 Prozent sind, die für den Standort Berlin stimmen, ist das Thema entschieden. Weil wir als Präsidium nichts gegen die Mehrheit der Vereinsmitglieder unternehmen werden."

In der Konsequenz bedeutet eine Festlegung auf Berlin das Ende der Stadionoption in Brandenburg. Gefragt nach den Stand der Verhandlungen mit dem Senat über die Optionen Neubau im Olympiapark oder Umbau des Olympiastadion sagte Gegenbauer: "Es ist schwieriger, als man gemeinhin annimmt. Dafür gibt es Gründe. Wir haben aber mit dem Senat verabredet, dass wir bis Jahresende verhandeln und erst dann öffentlich reden. Daran halten wir uns." Der Präsident ließ zwischen den Zeilen anklingen, welche Option die von Hertha bevorzugte ist: "Der Vorschlag, ob das Olympiastadion umgebaut werden kann, war einer des Senats. Wir helfen dabei, diese Frage zu untersuchen."

Finanzchef Ingo Schiller wurde auf die in dieser Saison nicht befriedigenden Zuschauerzahlen angesprochen. Mit Blick auf die vielen Sonntags- und Freitagsspiele sagte Schiller...

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