Hertha BSC: Aus der Tiefe des Kaders

Europa League: Am Donnerstag trifft Hertha BSC auf Athletic Bilbao

Berlin.  Rund ums Olympiastadion liefen längst die Aufräumarbeiten, als sich Thomas Kraft dafür entschied, den Reportern durch einen Hinterausgang zu entkommen. Dabei hätte ihm an diesem Abend eine größere Bühne zugestanden. Kraft war Herthas Mann des Spiels, seine zwei Paraden zu Beginn bewahrten die Berliner bei ihrer Rückkehr in die Europa League gegen Athletic Bilbao vor einem Rückstand. Und wenn ein Spiel 0:0 ausgeht, haben Torhüter nicht viel falsch gemacht.

Nur verspürte Kraft keine Lust, über sich, das Spiel und sonst etwas zu reden. Was er zu sagen hatte, sagte er unmittelbar nach Abpfiff in die Fernsehkameras. "Wenn man so lange nicht gespielt hat und nur trainiert, merkt man schon, dass es ein anderes Niveau ist. Aber ich bin ganz zufrieden."

Kraft überzeugt im Tor, Lustenberger auf der Sechs

Andere klangen da euphorischer. "Es ist nicht selbstverständlich, sich so zu präsentieren, wenn man lange nicht gespielt hat", sagte Herthas Torwarttrainer Zsolt Petry. Marvin Plattenhardt verteilte gar "ein großes Lob an den Thomas". Plattenhardt gehörte zu jenen, die mit dem Ergebnis haderten, weil aufgrund der Leistungssteigerung in Halbzeit zwei auch ein Sieg möglich gewesen wäre gegen den wohl stärksten Gruppengegner. Insgesamt überwog aber Zufriedenheit: "Wir gehen mit einem guten Gefühl nach Hause", sagte Mitchell Weiser.

Dieses gute Gefühl resultiert auch aus der Erkenntnis, dass Hertha sehr wohl in der Lage ist, erfolgreich zu rotieren. Eine der größeren Befürchtungen war ja, dass...

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