Hertha BSC: Die Rückkehr des Strategen Fabian Lustenberger

Fabian Lustenberger (l.) spielt seit über zehn Jahren für Hertha BSC

Berlin.  Pal Dardai traut sich etwas für das Europa-League-Spiel gegen Östersunds FK an diesem Donnerstag (19 Uhr, Sky). Seinen besten Torjäger der Saison lässt Herthas Trainer zu Hause: Mathew Leckie (vier Treffer). Seinen besten Abwehrspieler auch: Karim Rekik. Sogar auf Linksverteidiger Marvin Plattenhardt, den einzigen, für den es im Kader keine echte Alternative gibt, verzichtet der Ungar. Sie alle werden geschont nach Wochen der doppelten Belastung. Dass er aber ohne Fabian Lustenberger gegen die aufmüpfigen Mittelschweden antreten wird, daran denkt Dardai keine Sekunde. "Wir wollen in Östersund gewinnen, und dafür brauche ich im Zentrum erfahrene Spieler wie ihn", sagt der 41-Jährige.

Lustenberger wird in der Startelf stehen. Und das ist erstaunlich. Denn die Erfahrungen mit Pal Dardai sagen eigentlich, dass der Trainer die Dienste des Schweizers irgendwann immer weniger schätzte. Lustenberger war Kapitän, Dardai setzte ihn ab. Er war Stammspieler, Dardai schickte ihn auf die Bank. Wer weiß, was im Sommer gewesen wäre, hätte dem 29-Jährigen ein anderer guter Klub einen unterschriftsreifen Vertrag vorgelegt.

Gegen Östersund steht der 29-Jährige in der Startelf

Ein Profiteam ist kein geschlossenes System. Neue Spieler strömen hinein und alte am anderen Ende wieder hinaus. Wie ein Teich im Garten. Immer mal muss frisches Wasser rein und altes raus, wenn das ganze Biotop gesund bleiben soll. So jedenfalls stellt es sich Dardai vor. Und er kennt das Geschäft seit über 20 Jahren. Endgül...

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