Hertha BSC: Niklas Stark und die harte Tour

Wieder oben auf: Herthas Niklas Stark (r.) setzt sich gegen HSV-Spieler Filip Kostic durch

Berlin.  Niklas Stark richtete seinen Blick nach vorn, natürlich, wohin auch sonst, schließlich gilt das alte Olli-Kahn-Gedächtnismotto für ihn und Hertha mehr denn je. Weiter, immer weiter, eine englische Woche jagt ja die nächste. "Wir werden jetzt versuchen, alles rauszuholen, was noch geht", sagte Stark also und meinte damit die Europa League. In jener empfangen die Berliner am Donnerstag im Olympiastadion Sorja Lugansk aus der Ukraine, den Tabellenzweiten der Gruppe J (Anstoß um 21.05 Uhr).

Gegen Lugansk ist ein Sieg zwingend nötig

Um die Hoffnung auf ein Weiterkommen wiederzubeleben, braucht es zwingend einen Sieg. Stark will erneut einen Teil dazu beitragen, so wie am Sonnabend, als er seiner Mannschaft mit dem Führungstor gegen den HSV (Endstand 2:1) einen dringend benötigten Endorphinschub verlieh. Nach vorn hatte er seinen Blick auch da schon gerichtet, als er den Eckstoß von Marvin Plattenhardt antizipierte, energisch auf die kurze Ecke des Fünfmeterraums zuspurtete, kraftvoll absprang und den Ball per Kopf ins Netz wuchtete. Ein Treffer, der vieles beinhaltete, was Hertha in den vorangegangenen Wochen gefehlt hatte: Entschlossenheit und Aggressivität, Dynamik und Präzision. Vorsichtshalber hat Stark ein Foto davon auf seinem Instagram-Profil verewigt. Denn man weiß ja nie: Durchaus möglich, dass diese Bilderbuch-Aktion einen Wendepunkt markiert. Für ihn selbst, aber auch für das gesamte Team.

Wenn man so möchte, taugt Stark zum Sinnbild der Berliner Leistungen in dieser Spiel...

Lesen Sie hier weiter!