Hertha BSC: Mathew Leckie und Co. sind bereit für mehr

Mathew Leckie (l.), hier im Duell mit Jenas Justin Gerlach, bekam von Trainer

Jena/Berlin.  Am Ergebnis hatte Pal Dardai wenig auszusetzen, aber mit der Art und Weise, wie sich Hertha am Sonntag in Jena präsentierte, war der Cheftrainer der Berliner dann doch nicht ganz zufrieden. "Das spielerische Element sieht noch ein bisschen zäh aus", sagte Dardai nach dem ungefährdeten 2:0 (2:0) beim Drittliga-Aufsteiger Carl Zeiss Jena, der Hertha zu keinem Zeitpunkt ernsthaft forderte. Die Tore für den Favoriten erzielten Mathew Leckie (30.) und Alexander Esswein per Foulelfmeter (34.).

Wie schon beim 3:0 (2:0) am Sonnabend bei Rot-Weiß Erfurt tauschte Dardai zur zweiten Halbzeit die gesamte Elf. Mit einer Ausnahme: Weil Stammtorwart Rune Jarstein über muskuläre Probleme klagte, durfte Zugang Jonathan Klinsmann über 90 Minuten ran und machte seinen Job ordentlich.

Dardai schwärmt vom Speed des Australiers

Noch überzeugender agierte jedoch ein anderer Neuling im blau-weißen Trikot: Mathew Leckie, der 26 Jahre alte Australier, von dem sie bei Hertha hoffen, dass er dem Flügelspiel mehr Torgefahr verleiht. Ein Plan, der zumindest in den beiden ersten ernstzunehmenden Tests voll aufging: In Erfurt bereitete Leckie ein Tor vor – in Jena traf er selbst. Nach Zuspiel von Maurice Covic schoss der Flügelspieler schnörkellos aus der rechten Strafraumhälfte ein – sein Premierentreffer für Hertha. "So einen schnellen Spieler haben wir noch nie gehabt", schwärmte Dardai, "jede Bewegung sieht gut aus."

Überbewerten wollte er den Auftritt seines Teams freilich nicht, dafür befindet sich die Vo...

Lesen Sie hier weiter!