Hertha BSC: Kevin-Prince und Jerome Boateng zurück nach Berlin? Das sagt Michael Preetz

Hertha-Manager Michael Preetz hat sich offen zu den Plänen von Kevin-Prince und Jerome Boateng geäußert, ihre Karrieren möglicherweise gemeinsam bei ihrem Jugendklub in ihrer Heimatstadt Berlin beenden zu wollen.

"Das ist doch schön zu hören, dass die beiden noch so eine enge Verbindung zu Berlin und zu Hertha BSC haben. Das sind Berliner Jungs und beide haben in ihren Karrieren enorm viel erreicht und die Welt gesehen. Dass es sie irgendwann wieder in die Heimat, zurück in diese tolle Stadt, zieht, ist total verständlich und freut mich sehr", wird Preetz von der Bild zitiert. Er fügte an, gesprächsbereit zu sein: "Wenn es dann soweit ist, werden wir uns bestimmt austauschen.“

In einem Live-Talk bei Instagram hatten die Boateng-Brüder den Wunsch geäußert, noch einmal gemeinsam für Hertha zu spielen : "Wir werden sehen, haben noch ein paar Jahre. Wenn es möglich ist, wäre es super, noch einmal den Platz mit dir zu teilen", sagte Jerome, der noch bis 2021 beim FC Bayern unter Vertrag steht. Sein eineinhalb Jahre älterer Bruder Kevin-Prince, der aktuell von Florenz an Besiktas verliehen ist, stimmte ein: "Das wünsche ich mir auch. So möchte ich meine Karriere beenden. Mit meinem Bruder. Vielleicht bei meinem Heimatverein."

Hertha BSC und die Boateng-Brüder: Zusammenarbeit nach der Karriere?

Laut Bild ist es aber eher unwahrscheinlich, dass Jerome und Kevin-Prince Boateng noch einmal gemeinsam für die Hertha auflaufen. Demnach könnte es in den von Preetz in Aussicht gestellten Gesprächen vor allem um Möglichkeiten der Zusammenarbeit nach der aktiven Laufbahn der 31- respektive 33-jährigen Brüder gehen.

Kevin-Prince Boateng hatte im September 2005 als 18-Jähriger sein Bundesliga-Debüt bei der Hertha gegeben und insgesamt 53 Pflichtspiele für die Berliner absolviert, ehe er 2007 zu Tottenham wechselte. Jerome feierte seine Premiere in der Bundesliga Anfang 2007 ebenfalls mit 18. Er machte für Hertha jedoch nur elf Pflichtspiele, wechselte schon ein halbes Jahr nach seinem Debüt zum Hamburger SV.

Gemeinsam bei den Profis des Hauptstadtklubs verbrachten die Boatengs also nur einige Monate. "Die Zeit war leider zu kurz, wir haben nur sechs oder sieben Spiele als Brüder zusammen gemacht", sagte Kevin-Prince. "Ich schaue gerne auf diese Momente zurück. Es war sehr speziell."