Hertha BSC: Herthas Selke stolpert über die Berliner Polizei

Davie Selke ist endlich fit und wird die Herthaner in den kommenden Wochen auf dem Platz unterstützen.

Berlin.  Natürlich schnappte er sich den Ball. Dass der Gefoulte einer alten Fußballerfloskel folgend lieber nicht den Elfmeter schießen sollte, war Davie Selke egal. Schließlich ging es für ihn um Wichtigeres am Freitag mit Hertha im Spiel gegen eine Berliner Polizeiauswahl. Der Angreifer wollte endlich wieder spüren, wie es ist, ein Tor zu erzielen. Nur, erzwingen lässt sich ein Treffer nicht. Der Elfmeter war nicht mal schlecht geschossen, jedoch ahnte Torwart Danny Kempter die Ecke. Und Selke stand da, Arme in den Hüften, den Kopf schüttelnd. Nach dem Spiel, das 1:1 (0:0) endete, nahm er den Fehlschuss schon gelassener. "Ich und Elfmeter, vielleicht soll es einfach nicht sein", sagte Selke.

Das Spiel gegen die Polizisten war sein erstes seit zehn Wochen und natürlich war dem teuersten Zugang der Hertha-Geschichte (8,5 Millionen Euro) der Rost noch anzumerken nach der langen Verletzungspause. "Ich fühle mich besser als gedacht, aber die Abläufe und das Ballgefühl müssen erst wieder kommen", sagte Selke. In einigen Szenen konnte er andeuten, worauf sich Hertha in Zukunft freuen darf. Selke ist trotz seiner 1,92 Meter wendig, kann sich vom Gegner lösen und verfügt über eine enorme Präsenz.

Selke lässt aufblitzen, was von ihm zu erwarten ist

Gegen die Polizeiauswahl, in der hauptsächlich Fußballer aus der fünften und sechsten Liga aufliefen, gehörte er zu den Engagiertesten. "Für ihn hat sich das gelohnt. Ein Spiel mit Körperkontakt ist etwas anderes als individuelles Training", sagte Tr...

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