Hertha BSC: Duda enttäuscht, Esswein überrascht in neuer Rolle

Hertha BSC: Duda enttäuscht, Esswein überrascht in neuer Rolle

Schladming.  Henrik Kuchno half noch mal nach. Mit der Art und Weise, wie sich Herthas Spielmacher Ondrej Duda am Sonnabend auf seine Einwechslung im Test gegen Galatasaray Istanbul vorbereitete, war der Fitness-Coach offenbar nicht zufrieden, also heizte er dem Slowaken etwas ein. Mehr Spannung, mehr Dynamik, mehr Elan – "Komm schon, Ondrej!"

Die Szene am Rande sagte einiges aus über Dudas Situation beim Berliner Bundesligisten. Im Jubiläumsspiel gegen Liverpool (0:3) hatte er noch in der A-Elf gestanden, ebenso gegen Neftchi Baku (4:0) am Mittwoch. Nun, im letzten Härtetest vor dem Pflichtspielstart im DFB-Pokal bei Hansa Rostock (14. August), saß der Nationalspieler eine geschlagene Stunde auf der Bank, ehe er sich präsentieren durfte. Ein letzter Beleg dafür, dass er keineswegs ein Gewinnern der Schladming-Woche war.

Ausbaufähige Fitnesswerte beim Slowaken

Pal Dardai bedachte Duda zwar mit einem Lob, allerdings nicht, ohne Kritik zwischen die Zeilen zu packen. "Erst einmal ist es gut, dass er die Vorbereitung körperlich durchgehalten hat", sagte der Cheftrainer, "das wird ihm helfen. Er ist ein guter, kreativer Spieler, und er hat sich gesteigert. Ondrej spielt jetzt konzentrierter und erfüllt seine Aufgabe." Begeisterung klingt anders.

Die erhofften Offensiv-Impulse gelangen Duda im Trainingslager nur sporadisch. Zu oft hielt er zu lange den Ball, statt ihn direkt weiterzuverarbeiten, zu selten kam der tödliche Pass in die Schnittstellen. Auch an Robustheit muss der EM-Teilnehmer von 201...

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