Hertha BSC: Bruno Labbadia: „Drei Punkte im Derby sind doppelt süß“

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Berlin.  Von den Berliner Straßen mögen die rund 60.000 blau-weißen Hertha-Fähnchen inzwischen wieder verschwunden sein, doch in den Köpfen flattern sie noch immer umher. Keine Frage: Die spektakuläre Guerilla-Aktion des Fußball-Bundesligisten hallte am Mittwoch kräftig nach.

Auf der virtuellen Pressekonferenz vor dem Derby gegen den 1. FC Union im Olympiastadion (Freitag, 20.30 Uhr, DAZN) drehten sich zahlreiche Fragen um die Resonanz auf die ungewöhnliche Werbe-Maßnahme, allen voran um drohende Bußgelder. Trainer Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz wollten sich zu der Causa jedoch nicht äußern, stattdessen moderierte Pressesprecher Marcus Jung das Thema.

„Wir wollten ein bisschen Derby-Fieber erzeugen“, sagte Jung, „und dass solche Aktionen unterschiedlich diskutiert werden, war uns vorher klar.“ Beim Ordnungsamt in Charlottenburg war die Initiative nicht besonders gut angekommen. Dort war am Dienstag die Rede von einem Bußgeld wegen Sondernutzung von Straßenland ohne Genehmigung . Jung dazu: „Wir stehen mit den Behörden in Kontakt und sehen uns natürlich in der Verantwortung.“

Hertha BSC wertet Fähnchen-Aktion als vollen Erfolg

Viel wichtiger war aus Vereinssicht jedoch die „überwältigende“ Resonanz. Mehr als 95 Prozent der Reaktionen seien positiv ausgefallen, die Aktion also der erhoffte Erfolg. „Wir haben es geschafft, Hertha-Fans eine Freude zu bereiten“, sagte Jung, „genau das wollten wir.“

Ob sich selbiges auch am späten Freitagabend sagen lässt? Das wird sich auf dem Rasen ...

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