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Herrmann: „Ich bin nicht die Leitkuh“

Herrmann: „Ich bin nicht die Leitkuh“
Herrmann: „Ich bin nicht die Leitkuh“

Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick will sich vor der Heim-WM in Oberhof nicht zu sehr unter Medaillendruck setzen lassen. „Ich messe mich nicht an Medaillen. Klar möchte ich in Topform sein, und wir als Team möchten das genießen“, sagte die 34 Jahre alte Biathletin im Gespräch mit Münchner Merkur/tz.

"Eine Heim-WM zu erleben, ist nicht selbstverständlich. Wenn man dann richtig gut drauf ist, die Stimmung aufsaugt und über sich hinauswachsen kann, das wäre meine Traumvorstellung für Oberhof", ergänzte Herrmann-Wick.

Sie hoffe, dass die Veranstaltung in Oberhof (8. bis 19. Februar) "so positiv" ablaufe "wie die EM in München, bei den Leichtathleten zum Beispiel, dass es einfach knistert und eine coole Veranstaltung wird. Wenn man dann gut drauf ist, kann man eh vorne mitlaufen."

Herrmann-Wick, die am Donnerstag beim Heim-Weltcup in Ruhpolding erstmals starten wird, will sich im deutschen Team auch nicht in die Führungsrolle drängen lassen. „Ach, man profitiert ja gegenseitig voneinander. Ich bin ja nicht die Leitkuh, die jetzt irgendwelche Ansagen raushaut“, sagte sie.