Herrlich scherzt über Schwalbe: "War extrem windig"

Heiko Herrlich von Bayer Leverkusen legte im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach eine Schwalbe hin. Der Trainer bereut die Aktion, kann inzwischen aber darüber lachen.

Heiko Herrlich schwalbte nach einem Kontakt mit Denis Zakaria (Bild: Getty Images)

Am 20. Dezember ließ sich Herrlich im DFB-Pokal gegen Gladbach zu einer Schwalbe hinreißen. Der 46-Jährige entschuldige sich sofort im Anschluss an die Partie, ist die Szene aber dadurch natürlich nicht gänzlich losgeworden.

Dementsprechend wurde er auch im Urlaub darauf angesprochen. “Auf den Malediven bin ich oft auf die Szene angesprochen worden. Kellner haben mir die Bilder auf ihren Handys gezeigt. Ich habe geantwortet, dass es im Stadion in Gladbach extrem windig war” erzählte Herrlich vor dem Trainingsauftakt.


“Ich kann gut darüber lachen”

Der Trainer bereut die Schwalbe, kann inzwischen aber mit Humor zurückblicken. Dass ein Bild von der Schwalbe als “Guten-Rutsch”-Gruß die Runde machte, findet er lustig.

“Ich kann gut darüber lachen“, so Herrlich. Er meint: “Ich habe zu Recht im Urlaub einige Tage Spott ertragen müssen. Ich hätte mich auch kaputtgelacht, wenn das einem meiner Kollegen passiert wäre.”

Sämtlichen Hohn muss Herrlich nun akzeptieren. Das tut er mit Freuden, etwa beim neuen Lied des Stadionsprechers der Borussia: “Wenn es sie glücklich macht – kein Problem.” Ob Herrlich nach der Schwalbe mit einer Strafe rechnen muss, ist bislang unbekannt. Der DFB kündigte eine Untersuchung an.