Herrlich entschuldigt sich für "Schwalbe" an der Seitenlinie

Bayer Leverkusen ist durch ein Tor von Leon Bailey ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Die Szene des Spiels ereignete sich am Spielfeldrand.

Heiko Herrlich hat sich für seine kuriose "Schwalbe" im DFB-Pokal-Achtelfinale bei Borussia Mönchengladbach (1:0) entschuldigt. Der Trainer von Bayer Leverkusen war nach einer kurzen Berührung mit Gladbachs Mittelfeldspieler Denis Zakaria an der Seitenlinie plötzlich theatralisch zu Boden gegangen. "Das sah sicher blöd aus, und ich möchte mich dafür entschuldigen", sagte Herrlich nach dem Spiel.

"Der Ball kam auf mich zu, ich lasse ihn durch die Beine, damit Gladbach nicht schnell einwerfen kann. Das hätte ich nicht machen brauchen, das war Blödsinn. Dann touchiert Zakaria mich leicht, ich rutsche weg. Das sah sicher blöd aus und ist im Affekt passiert. Da muss ich mit meinen 46 Jahren stehen bleiben, ganz klar. Ich wollte da sicher keine Rote Karte fordern", sagte Herrlich.

Zakaria nahm die Situation nach der Begegnung mit Humor. "Das ist Fußball und ist aus der Emotion heraus passiert. Auch die Trainer machen das", sagte der Gladbacher mit einem Lachen.

Herrlich hatte mit der Aktion das Gladbacher Publikum gegen sich aufgebracht. Der Bayer-Trainer ist in Mönchengladbach seit einem unrühmlichen Wechseltheater im Jahr 1995, an dessen Ende er nach langem Hin und Her von Gladbach zu Borussia Dortmund gewechselt war, ohnehin nicht gerade gut gelitten.