HELMA Eigenheimbau AG veröffentlicht Vertriebszahlen und bestätigt Gewinnschätzung für 2017 / Guidance für 2018-2019 auf Konzernergebnis vor Steuern umgestellt

HELMA Eigenheimbau AG / Schlagwort(e): Auftragseingänge/Prognose
HELMA Eigenheimbau AG veröffentlicht Vertriebszahlen und bestätigt Gewinnschätzung für 2017 / Guidance für 2018-2019 auf Konzernergebnis vor Steuern umgestellt

12.01.2018 / 12:35 CET/CEST
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HELMA Eigenheimbau AG veröffentlicht Vertriebszahlen und bestätigt Gewinnschätzung für 2017 / Guidance für 2018-2019 auf Konzernergebnis vor Steuern umgestellt

Lehrte, 12. Januar 2018 - Die HELMA Eigenheimbau AG hat im Geschäftsjahr 2017 einen Konzern-Auftragseingang von 245,4 Mio. EUR (GJ 2016: 286,8 Mio. EUR) erzielt, der somit ca. 5% unterhalb der erwarteten Mindestgröße des Auftragseingangs für 2017 in Höhe von 258,1 Mio. EUR lag. Während die Tochtergesellschaft HELMA Ferienimmobilien GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr plangemäß einen neuen Rekordwert erzielen konnte, blieben die HELMA Eigenheimbau AG und die Tochtergesellschaft HELMA Wohnungsbau GmbH hinter den angestrebten Auftragseingangszielen für 2017 zurück.

Als eine unmittelbare Folge hieraus wird die Gesellschaft die erwartete Konzern-Umsatzhöhe von mindestens 290,0 Mio. EUR für 2017 nicht erreichen. So wird nunmehr damit gerechnet, dass der Konzern-Umsatz in 2017 in etwa auf bzw. leicht über dem Rekordniveau des Vorjahres (GJ 2016: 263,8 Mio. EUR) liegen wird. Nichtsdestotrotz wird sich das Konzernergebnis vor Steuern in 2017 aller Voraussicht nach im Zielkorridor bewegen und zwischen 18,5 und 19,5 Mio. EUR betragen. Ursächlich hierfür ist eine oberhalb der Planung liegende bereinigte EBIT-Marge. Auf der Basis eines Steuersatzes von ca. 31% und einer Aktienanzahl von 4.000.000 Stück würde sich hieraus ein Ergebnis je Aktie von 3,19-3,36 EUR für das Geschäftsjahr 2017 ergeben, womit sowohl die eigenen als auch die Consensus-Schätzungen der Analysten getroffen würden.

Guidance für 2018-2019 auf Konzernergebnis vor Steuern umgestellt

Das Marktumfeld für Wohnimmobilien in Deutschland ist unverändert von einer sehr hohen Nachfrage gekennzeichnet, welche in den Ballungsräumen noch deutlich stärker ausgeprägt ist als in den anderen Teilen des Landes.

Hieraus resultieren einerseits weiterhin sehr attraktive Marktchancen für die Produkte der HELMA-Gruppe. Zu diesen Marktchancen kann in Einzelfällen auch die Weiterveräußerung eines entwickelten Grundstücks an einen Investor gehören, wobei der klare Schwerpunkt unverändert auf dem Verkauf von Eigenheimen und Ferienimmobilien an private Enderwerber liegen wird. Die HELMA-Gruppe verfügt in diesem Marktumfeld über einen wichtigen Wettbewerbsvorteil, da sie sich frühzeitig eine Vielzahl von Grundstücken in gefragten Lagen gesichert hat.

Andererseits stehen die Ressourcen für die qualitativ hochwertige Herstellung dieser Produkte aufgrund der sehr hohen Marktnachfrage nicht immer in dem Umfang zur Verfügung, der notwendig wäre, um alle noch nicht im Vertrieb befindlichen Projekte zu den gewünschten, frühestmöglichen Zeitpunkten bei gleichzeitiger Erzielung einer stabil hohen Marge zu realisieren. Der Vorstand der HELMA Eigenheimbau AG hatte daher in 2017 entschieden, den Fokus weiterhin klar auf eine hohe Qualität und eine möglichst hohe Marge zu legen, was mit einer niedriger als ursprünglich erwarteten Wachstumsgeschwindigkeit beim Umsatz einhergeht.

Aus diesem Grund hat der Vorstand der Gesellschaft in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Umsatzplanung für die Jahre 2018 und 2019 zurückzunehmen und stattdessen eine Prognose für das Konzernergebnis vor Steuern herauszugeben. Während die bisherige mehrjährige Umsatzplanung in der Mitte der Bandbreite eine durchschnittliche jährliche Steigerung (CAGR) von ca. 14% vorsah, liegt diese Wachstumsrate nun als Richtwert für das prognostizierte Konzernergebnis vor Steuern für die Jahre 2018 und 2019 zu Grunde. Demnach wird für das Geschäftsjahr 2018 ein Konzernergebnis vor Steuern von 21,0-22,5 Mio. EUR und für 2019 von 23,5-26,0 Mio. EUR erwartet. Hieraus resultiert eine Bandbreite für das geplante Ergebnis je Aktie von 3,62-3,88 EUR für 2018 und 4,05-4,49 EUR für 2019. Bei unveränderten Rahmenbedingungen würde aus heutiger Sicht auch für das Jahr 2020 nichts gegen eine zweistellig prozentuale Zuwachsrate beim Konzernergebnis vor Steuern sprechen.

Die detaillierten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 werden am 15. März 2018 veröffentlicht.

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