Hella: Das sagen die Analysten

Matthias J. Kapfer
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Hella: Das sagen die Analysten

Nachdem der Automobilzulieferer Hella Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlicht hat, melden sich nun die ersten Analysten zu Wort.

Der Automobilzulieferer Hella sieht sich nach der Veröffentlichung der Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr mit den ersten Analystenkommentaren konfrontiert.
Die US-Investmentbank Goldman Sachs beließ das Kursziel mit 53 Euro auf „Neutral“. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern habe im Berichtszeitraum leicht unter der von Hella zu Verfügung gestellten Konsensprognose gelegen, so Analyst Stefan Burgstaller. Vor allem die höheren Kosten für technologische Investitionen und Kapazitätserweiterungen seien der Grund gewesen.
Sein Kollege Michael Raab vom Analysehaus Kepler Cheuvreux beließ die Einschätzung auf „Hold“ und sieht die Aktie bei 58 Euro fair bewertet. Das dritte Geschäftsquartal sei Raabs Aussagen nach solide gewesen, wenn gleich auch eher unspektakulär.

Kursziel: 61 Euro

Nach Aussagen der US-Bank JPMorgan ist das dritte Geschäftsquartal Hellas stark ausgefallen. Analyst Jose Asumendi betonte, dass sowohl der Umsatz als auch die Profitabilität, ausgedrückt in der EBIT-Marge, seiner Konsenseinschätzung entsprochen hätten. Ebenfalls positiv sei die verbesserte Free-Cashflow-Entwicklung, so der Experte. Das Kursziel beließ Asumendi bei 61 Euro, mit der Einschätzung „Overweight“.

Einstiegschance

Für die Papiere des Automobilzulieferers ging es zuletzt aufgrund der eher schlechten Gesamtmarktlage eher in die negative Richtung. Zuvor tastete sich der Kurs an die 60-Euro-Marke heran, nachdem der Konzern solide Halb-Jahres-Zahlen im Januar geliefert hatte.
Fakt ist: Hella ist besser aufgestellt als andere Zulieferer, um vom noch jungen Trend in Richtung Elektromobilität überproportional zu profitieren. Der sich in einer Seitwärtsbewegung befindliche Kurs kann für Anleger eine gute Chance darstellen, sich vom Automobilzulieferer einige Stücke ins Depot zu legen. Begleitet von einem weiter anhaltenden positiven Newsflow sollte die Aktie ihre aktuelle Seitwärtsbewegung schon bald beenden. Das nächste Ziel wartet bei 60 Euro.