Heimmacht Stuttgart empfängt erstarkte Werkself

Der VfB Stuttgart will zuhause ungeschlagen bleiben

Am 15. Spieltag der Bundesliga steht zum Auftakt ein interessantes Spiel auf dem Programm. Der bislang äußerst heimstarke VfB Stuttgart empfängt am Freitag das seit neun Spielen ungeschlagene Bayer Leverkusen (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER).   

"Wir wissen, dass wir am Freitagabend gegen eine gute Mannschaft wieder einen besonderen Tag brauchen. Wir werden uns inhaltlich, mental und emotional bestmöglich auf das Heimspiel vorbereiten", sagte VfB-Coach Hannes Wolf vor dem Spiel. "Wir wissen, was wir zu Hause mit unseren Fans im Rücken können. Wir wollen, dass unsere Heimserie auch am Freitagabend hält."

Zuletzt kassierte der VfB auswärts gegen Bremen eine Niederlage. Doch zuhause sind die Stuttgarter noch ungeschlagen (fünf Siege, ein Unentschieden).

"Wir sind gewarnt: Bisher hat es nur der FC Augsburg mit einem 0:0 geschafft, beim VfB etwas mitzunehmen. Ansonsten haben sie alle Heimspiele gewonnen", warnt Bayer-Trainer Heiko Herrlich vor der Stuttgarter Heimstärke.

Leverkusen hofft auf Torjäger Volland

"Es wird auch gegen den VfB wieder wichtig, dass wir hinten die Null halten. Das haben wir in den letzten Spielen gut geschafft."

Vorne soll es Kevin Volland richten, der mit neun Toren nach 14 Spieltagen derzeit der treffsicherste deutsche Spieler in der Bundesliga ist.

"Ich denke, seine Statistik spricht Bände. Er ist brandgefährlich vor dem Tor. Seine Entwicklung geht in die richtige Richtung", lobte Herrlich seinen Schützling.

Der VfB muss dagegen gegen Leverkusen wahrscheinlich auf Linksverteidiger Dennis Aogo verzichten.

Der Ex-Nationalspieler sei erkrankt, teilte Trainer Wolf am Mittwoch mit. "Das wird sehr eng", sagte Wolf. Offensivspieler Josip Brekalo habe im Training einen Schlag auf die Wade bekommen, sein Einsatz sei aber dennoch wahrscheinlich.

Mit einem weiteren Heimerfolg könnte sich der VfB (17 Punkte) den Leverkusenern (21) bis auf einen Zähler annähern. "Sie sind vier Punkte voraus, das sind keine Welten", meinte Wolf.