Heike Makatsch: Kinder brauchen nicht so schnell ein Handy

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Schauspielerin Heike Makatsch (50) möchte ihrem Nachwuchs nur sehr eingeschränkt die Handynutzung erlauben - auch wenn dann gemault wird.

So spät wie möglich ein Smartphone

Der 'Tatort'-Star hat drei Töchter, zwei davon im Teenageralter. Damit diese nicht den ganzen Tag ihr Telefon umklammern, braucht es klare Regeln, und die hat die gebürtige Düsseldorferin gefunden. "Ich bin der Meinung, man muss es so lange wie möglich rauszögern, Kindern ein eigenes Handy zu geben", offenbarte die dreifache Mama gegenüber 'Gala'. "Vorher hilft es nur, dass man die Nutzung krass einschränkt, auch wenn es zu Frustration führt." Eltern müssen dabei allerdings auch Vorbild sein - wenn sie selbst die ganze Zeit auf den kleinen Bildschirm starren, sei dies keine gute Ansage.

Heike Makatsch hofft auf die nächste Generation

Auch sieht die Darstellerin eine Gefahr der virtuellen Welt, wenn man sich nur in seiner eigenen Blase bewegt und die Meinung anderer überhaupt nicht mitbekommt und dann in bestimmten Ansichten bestärkt wird. Dies führt zur Lagerbildung, die der Gesellschaft nicht zuträglich sei. Aber sie hofft auf die Jugend. "Meine Hoffnung ist, dass eine Generation heranwächst, die zwar einerseits sehr verführbar ist, aber vielleicht auch eine Gegenbewegung hervorbringt", wünschte sich Heike Makatsch im Gespräch mit der 'Augsburger Allgemeinen'. "Also meine Tochter hat kürzlich ihr Handy verloren. Das war für sie anfangs wie ein Entzug. Doch dann mochte sie ihr Übergangsgerät plötzlich und sagte, vielleicht bleibt sie beim Tastentelefon." Mal schauen.

Bild: Gerald Matzka/picture-alliance/Cover Images

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