Heidi Klums „Queen of Drags“: Kommentar: „Euer Diversity-Getue kotzt mich an!“

Donnerstagabend, Primetime: Heidi Klum, die sonst magere Mädchen zu Topmodels macht, sucht nach Deutschlands bester Drag-Queen. Die Show: Bunt, schrill, irgendwie anders. Für manche Drags bietet die Show eine Chance auf langersehnte Anerkennung, doch ein fader Beigeschmack bleibt. Denn wer die gute Sache nur nutzt, um sich mit ihr zu brüsten, ist Teil des Problems, nicht der Lösung, findet unser Autor.

Das Diversity-Themen „en vogue“ sind, schreit uns derzeit von Litfaßsäulen an, winkt uns auf überdimensionalen Werbeplakaten an Bahnhöfen entgegen und macht vor so gut wie keiner Social-Media-Timeline halt. „Hey, nehmt uns wahr“, scheinen Transgender-Models voller Stolz zu sagen. Und das ist nicht nur ihr gutes Recht, sondern auch verständlich, wurden sie doch jahrelang als schmuddelig und unseriös abgeschrieben. 

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Jahrhunderte lang wurden Schwule und Lesben, Frauen und Migranten in Deutschland und vielen anderen Teilen der Welt diskriminiert – und werden es immer noch. Das ist 2019 eine beschämende Feststellung, die uns zeigt, dass...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo