Heidfeld startet mit Podidum - und ist enttäuscht

Nick Heidfeld erwischte in seinem Mahindra einen erfolgreichen Start in die Saison

Nick Heidfeld (40) ist beim Saisonauftakt der Formel E in Hongkong auf das Podium gefahren. Der frühere Formel-1-Pilot aus Mönchengladbach wurde in seinem Mahindra hinter dem britischen Tagessieger Sam Bird (Virgin) und Jean-Eric Vergne aus Frankreich (Techeetah) Dritter.

"Die Pace war super. Es wäre mehr drin gewesen", sagte Heidfeld. Er sei nach einem dritten Platz selten so enttäuscht gewesen. Das zweite Rennen der ersten Station findet am Sonntag statt.

Audi, ab dieser Saison als erster deutscher Hersteller mit einem Werksteam am Start, brachte nur einen seiner beiden Wagen in die Top 10. Daniel Abt (Kempten) wurde Fünfter. Titelverteidiger Lucas di Grassi (Brasilien) kam dagegen nur auf den 18. Rang.

Maximale Rennleistung bei 245 PS

Die Formel-E-Teams fahren mit Einheits-Chassis, die Entwicklung des Antriebsstrangs mit Motor, Getriebe und Teilen des Fahrwerks obliegt aber den Rennställen. Die maximale Rennleistung der Boliden ist zur neuen Saison um 10 kW auf 180 kW (245 PS) gestiegen. Die Autos beschleunigen von 0 auf 100 km/h in rund 2,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 225 km/h begrenzt.

Die Läufe in Hongkong sind der Startschuss zu einer Saison mit 14 Rennen in elf Großstädten. Der Berlin ePrix findet am 19. Mai 2018 auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof statt.