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Heidenheim-Coach Schmidt sieht Redebedarf nach Pokal-Aus

Frank Schmidt hat nach dem Pokalaus sein Team kritisiert (THOMAS KIENZLE)
Frank Schmidt hat nach dem Pokalaus sein Team kritisiert (THOMAS KIENZLE)

Trainer Frank Schmidt von Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Heidenheim hat nach dem Pokal-Aus bei Borussia Mönchengladbach deutliche Kritik an seiner Mannschaft geübt. "Wir haben Redebedarf, so kann es nicht weitergehen. Wir müssen viele Dinge verändern", sagt Schmidt nach dem deutlichen 1:3 (0:3).

Vor allem die ersten 45 Minuten stießen Schmidt sauer auf. "Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass ich das mal sagen muss: Ich kann mich nur bei jedem einzelnen Fan von uns für die erste Halbzeit entschuldigen - vor allem bei denen, die da waren - und zwar für die Nichtleistung. So kann man sich nicht präsentieren."

Nach Gegentoren von Jordan Siebatcheu (3./9.) und Robin Hack (44.) war das Spiel bereits zur Pause entschieden. Schon am Samstag hatte Heidenheim in der Liga in Gladbach verloren (1:2) und dabei ebenfalls die Anfangsphase verschlafen. "Das war heute teilweise ein Spiegelbild", sagte Schmidt: "Ich hatte den großen Glauben, in die nächste Runde einzuziehen. Dieser Glaube war in der Pause vorbei, weil Gladbach unsere Fehler gnadenlos ausgenutzt hat."

Heidenheim kam durch Adrian Beck (78.) zwar noch zum Anschluss, mehr war aber nicht drin - zum fünften Mal in Folge überstand der FCH nicht die zweite Runde. In der Liga liegt der Neuling nach neun Spieltagen auf Rang 13.