Heidelbergcement-Konkurrent Holcim hebt erneut Jahresprognose an

·Lesedauer: 1 Min.

ZUG (dpa-AFX) - Eine anhaltend starke Nachfrage im privaten Wohnungsbau und die vielen Infrastrukturprogramme der Regierungen geben dem Baustoffkonzern Holcim <CH0012214059> (ehemals LafargeHolcim) weiter Auftrieb. Zudem profitierten die Schweizer von ihrem jüngsten Zukauf Firestone Building Products, einem Hersteller von Flachdach- und Teichabdichtungssystemen. Umsatz und operatives Ergebnis legten in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr kräftig zu. Der bereinigte operative Gewinn soll nun in diesem Jahr auf vergleichbarer Basis um mindestens 22 Prozent steigen statt um lediglich mindestens 18 Prozent, wie der Heidelbergcement <DE0006047004>-Konkurrent am Freitag bei Vorlage der Neunmonatszahlen in Zug mitteilte.

In den ersten neun Monaten kletterte der Umsatz um knapp 16 Prozent auf 19,8 Milliarden Schweizer Franken (18,6 Mrd Euro). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) - bereinigt um die Folgen des starken Franken sowie Zu- und Verkäufen von Unternehmensteilen - legte um ein Drittel auf 3,5 Milliarden Franken zu. Allerdings hatte die Corona-Pandemie mit ihren Lockdowns weltweit vor allem das erste Halbjahr 2020 besonders stark belastet.

Inzwischen profitiert der Baustoffkonzern aber vom Gegensteuern der Regierungen in der Pandemie. Mit milliardenschweren Infrastrukturprogrammen wollen diese die Konjunktur ankurbeln. Konzernchef Jan Jenisch geht daher davon aus, die eigentlich für 2022 gesetzten Ziele bereits in diesem Jahr zu erreichen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.