Heidel genervt von China-Problematik

Christian Heidel ist 2016 Sportvorstand auf Schalke

Manager Christian Heidel vom FC Schalke 04 hat genervt auf die Diskussionen um die China-Reisen einiger Bundesliga-Klubs regiert.

"Ich kann es gar nicht mehr hören mit dieser China-Problematik. Wir waren sechs Tage in China, sind ein bisschen herumgeflogen - alles in Ordnung", sagte Heidel bei Sky Sport News HD.

In den Augen des 54-Jährigen haben die Reisestrapazen keine negativen Auswirkungen auf die Bundesligasaison.

"Von China bis zum Bundesliga-Start sind es fast sechs Wochen. Wenn mir jetzt einer erklären will, dass diese sechs Tage irgendetwas bewirken, lebt er auf dem falschen Planeten", sagte Heidel.

Sechs Tage in China

Die Königsblauen waren vom 16. Bis 22. Juni in China unterwegs und bestritten im Rahmen ihrer Reise zwei Testspiele gegen Besiktas (3:2) und Inter Mailand (1:1).

Zuletzt hatte es RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl "krass" genannt, was Vereinen auf derartigen Reisen aufgebürdet werde. Er selbst freue sich, dass er das noch nicht mitmachen müsse.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte Hasenhüttls Bemerkungen daraufhin harsch kritisiert. "Ich finde diese Aussage ein Stück zynisch und auch unsolidarisch", so Rummenigge am Donnerstag in Singapur.

Heidel kündigte derweil weitere Reisen der Schalker nach Asien an.

"Wir haben das mit Absicht gemacht, es war auch nicht das letzte Mal. Jetzt trainieren wir hier (in Mittersill Anm.d.Red.) unter optimalen Bedingungen und wenn es mal regnet, dann regnet es. Wir werden sehr, sehr gut vorbereitet in die Bundesliga starten."