Jetzt heißt es: Ernten bei Rio Tinto!

Thorsten Küfner
1 / 3
Dividendenperle Rio Tinto: Deshalb steigt der Kurs

Bergbauriesen wie Rio Tinto haben schwierige Jahre hinter sich: Eine abnehmende Nachfrage nach Eisenerz, Kupfer und anderen Industriemetallen bei gleichzeitig ausgeweitetem Angebot sorgte längere Zeit für niedrige Preise. Nun erholen sich die Preise und bescheren Rio Tintos Aktionären einen wahren Dividendenregen.

Die Gewinnmaschine läuft wieder wie geschmiert: So hat der britisch-australische Rohstoffgigant im abgelaufenen Jahr den Umsatz um 18 Prozent auf 40,0 Milliarden Dollar gesteigert. Das EBITDA legte um 38 Prozent auf 18,6 Milliarden Dollar zu (wodurch sich die EBITDA-Marge auf stattliche 44 Prozent verbesserte). Der Sondereffekte und Währungseinflüsse bereinigte Gewinn kletterte um satte 70 Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar. Die Nettoverschuldung konnte zudem von 9,6 auf 3,8 Milliarden Dollar kräftig verringert werden. Zur kompletten Unternehmensmeldung.

 

Die Dividende steigt kräftig
Im Zuge der erfreulichen Ergebnisentwicklung hat CEO Jean-Sebastien Jacques nun angekündigt, dass die Ausschüttungsquote auf knapp 70 Prozent klettern soll. So werden die Anteilseigner für das Gesamtjahr 2017 eine Dividende von 2,90 Dollar erhalten – mehr als die Marktteilnehmer bisher erwartet hatten. Nachdem im Herbst bereits knapp 1,10 Dollar ausgeschüttet wurden, dürften sich die Aktionäre im April auf weitere 1,80 Dollar je Anteilschein freuen (Ex-Tag hierfür ist der 1. März, Anleger müssten die Aktie also spätestens am 28. Februar kaufen, um in den Genuss der Auszahlung zu kommen). Für den Herbst rechnen Analysten zudem mit einer Halbjahresdividende von knapp einem Dollar, womöglich übertrifft Rio Tinto dann aber auch erneut die Dividendenschätzungen der Experten.

Neben der üppigen Dividende verwöhnt das Unternehmen die Aktionäre indes mit einem Aktienrückkaufprogramm. Leisten kann sich dies Rio Tinto ohne größere Probleme: Die Eigenkapitalquote liegt bei knapp 54 Prozent, die Nettoverschuldung bei 3,8 Milliarden Dollar, was bei einem für 2018 erwarteten EBITDA von 18 Milliarden Dollar relativ leicht beherrschbar ist.

 

Die Aktie bleibt attraktiv

DER AKTIONÄR hält an seiner Alt-Empfehlung fest: Das globale Wirtschaftswachstum zeigt sich aktuell robust und liefert damit hervorragende Vorrausetzungen für anhaltend hohe Gewinne bei Rio Tinto. Die Aktie des hervorragend aufgestellten Bergbauriesen mit starker Kostenstruktur und solider Bilanz ist mit einem 2018er-KGV von 11 noch sehr günstig bewertet. Anleger können daher zugreifen und sollten dabei die britischen Rio Tinto-Aktien kaufen (ISIN: GB0007188757). Hier ist das Handelsvolumen deutlich höher und es erfolgt kein (!) Quellensteuerabzug. Der Stoppkurs kann bei 36,00 Euro belassen werden.