Heftiger Wintersturm sucht US-Ostküste heim

Ein heftiger Wintersturm hat an der Ostküste der USA zu Verkehrschaos und Stromausfällen geführt. Mehr als 2600 Flüge wurden nach Angaben der Website "FlightAware" gestrichen. In Washington machten die Ministerien und andere Bundesbehörden dicht

Ein heftiger Wintersturm hat an der Ostküste der USA zu Verkehrschaos und Stromausfällen geführt. Mehr als 2600 Flüge wurden nach Angaben der Website "FlightAware" bis Freitagnachmittag (Ortszeit) gestrichen, mehr als 1500 weitere verschoben. Das Bahnunternehmen Amtrak stellte den Verkehr zwischen Boston und Washington ein. In der Hauptstadt bescherte der Sturm den Bundesbeschäftigten ein verlängertes Wochenende: Sämtliche Ministerien und andere Bundesbehörden wurden geschlossen.

Der Sturm "Riley" überzog große Teile der Ostküste mit Schneefall, heftigem Regen und starken Windböen. Die Stärke des Sturms wurde durch einen drastischen Abfall des atmosphärischen Drucks erhöht. Betroffen war ein Gebiet von Massachusetts in Neuengland bis zur Hauptstadt.

In Washington wüteten Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern. Für weiter nördlich gelegene Gebiete von den Staaten New Jersey bis Massachusetts warnte der US-Wetterdienst vor Überschwemmungen.

Im gesamten betroffenen Gebiet fiel nach Angaben der Stromversorger in mehr als 100.000 Häusern und Wohnungen der Strom aus. Von den Flugausfällen am stärksten betroffen war der New Yorker Aiport LaGuardia. Allein dort wurden mehr als 600 Flüge gestrichen.