Heftige Kritik an "Monster" Neymar

Neymar steht nach der PSG-Pleite gegen Real in der Kritik

Superstar Neymar von Paris Saint-Germain steht nach der Pleite gegen Real Madrid im Champions-League-Achtelfinale (1:3) stark in der Kritik.

Der frühere brasilianische Nationalspieler Walter Casagrande bezeichnete seinen Landsmann bei SporTV etwa als "Hätschelkind" und griff ihn wegen seiner eigensinnigen Spielweise an.

"Wir erschaffen ein Monster und das Problem ist, dass einige denken, er sei ein Genie", sagte Casagrande über den 222-Millionen-Mann. Neymar sei mehr ein Hindernis als eine Bereicherung und "im Gegensatz zu Lionel Messi, Diego Maradona oder Cristiano Ronaldo kein Spieler, der in einem Spiel den kompletten Unterschied ausmachen" könne.

Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League war der teuerste Spieler der Welt blass geblieben und hauptsächlich durch egoistische Einzelaktionen sowie seine Gelbe Karte nach einem unnötig harten Einsteigen aufgefallen.


Auch die Tatsache, dass Fans und Presse den Stürmer immer wieder auf die Schulter klopfen, obwohl dieser bereits mehrfach unangemessenes Verhalten an den Tag gelegt hat, stört Casagrande.

Neymars Vater schießt zurück

Gerade mit Blick auf die anstehende WM in Russland zeigt sich 54-Jährige deshalb besorgt, da er nicht wisse, wie Neymar mit dem auf ihm liegenden Druck umgehen werde.

Die Antwort aus dem Lager von Neymar ließ nicht lange auf sich warten. Sein Vater und Berater bezichtigte Casagrande und weitere Kritiker, sich an Niederlagen anderer hochzuziehen um damit das eigene Ego zu füttern, wie "Geier, die von einem Kadaver essen."


Bei Instagram schrieb er: "Der Krieg meines Sohnes läuft seit seiner Kindheit, er kämpft immer den guten Kampf, geht den Geiern immer aus dem Weg und wird immer stärker wiedergeboren! Und sei dir sicher: Er wird wie ein Phönix aus der Asche wieder geboren werden, bereit für jeden Kampf, der vor uns liegt!"

Daher ist er auch überzeugt, dass Paris im Rückspiel am 6. März gegen Real zurückschlägt und noch ins Viertelfinale der Königsklasse einzieht: "Wir haben eine Schlacht verloren, nicht den Krieg!"