Heerstraße-Nord: Mobile Polizeiwache soll Zustände wie im Görli verhindern

So kann sie aussehen, eine mobile Polizeiwache: Hier am Alexanderplatz, präsentiert vom damaligen Innensenator Frank Henkel (CDU)

Damit es im Kiez Heerstraße-Nord mit dem Drogenhandel erst gar nicht so schlimm wird wie im Görlitzer Park, soll dort eine der fünf geplanten mobilen Polizeiwachen platziert werden. Das sind Polizeiautos mit Beamten. Damit will die Regierungskoalition an Kriminalitätsbrennpunkten Polizeipräsenz zeigen. Bei einer Besichtigung rund um das Staaken-Center haben Swen Schulz und Raed Saleh (beide SPD) am Montag dem Staatssekretär der Senatsinnenverwaltung, Torsten Akmann, die Probleme geschildert.

Steigende Körperverletzungsdelikte und Kellereinbrüche. "Wir sind hier das Armenhaus Berlins, berlinweit haben wir die höchste Arbeitslosigkeit, viele Menschen fühlen sich von der Politik vernachlässigt, etliche trauen sich abends nicht mehr auf die Straße", sagte Saleh. Konflikte drückten sich noch nicht in Gewalt aus, aber dazu solle es auch nicht kommen.

Jede Direktion in Berlin soll eine mobile Wache erhalten, außer in Mitte, denn am Alexanderplatz entsteht eine feste Wache. Weil Staatssekretär Akmann nicht nur das Staakener Gebiet Heerstraße-Nord als Brennpunkt sieht, sondern auch die Altstadt Spandau und den Münsinger Park gegenüber dem Rathaus Spandau, werde es voraussichtlich ein flexibles Konzept geben, sodass die mobile Wache für Spandau an allen drei Orten abwechselnd vertreten ist.

Gebiete für die anderen vier Wachen wollte Akmann nicht nennen. Das Kottbusser Tor sei dafür "nicht angedacht". Es wird jedoch noch dauern, bis die Wachen ihren Dienst aufnehmen. Noch wird die Ausschre...

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