Hazard kritisiert Carrasco-Transfer: "Bisschen bizarr"

Eden Hazard (l.) und Yannick Carrasco spielen zusammen in der belgischen Nationalmannschaft

Der Wechsel von Yannick Carrasco für nur 30 Millionen Euro von Atletico Madrid nach China sorgte für viel Verwunderung.

Der belgische Nationalspieler gilt als großes Talent, spielt jetzt aber beim chinesischen Erstliga-Aufsteiger Dalian Yifang. Auch in seiner Nationalmannschaft ist der Wechsel des 24-Jährigen ein Thema.

Eden Hazard, Kapitän von Belgien, und Star des FC Chelsea äußerte sich in belgischen Medien verwundert. „Ich kann nicht in den Kopf von Yannick hinein schauen. Seine Wahl für China ist ein bisschen bizarr, aber er wird seine Gründe dafür haben", sagte der 27-Jährige.

Hazard vermutet, dass "er weg wollte von Atlético und vielleicht nur die eine Lösung hatte“. In Madrid soll sich Carrasco mit seinem Trainer Diego Simeone und einigen Mitspieler überworfen haben.


Der Chelsea-Mittelfeldspieler Hazard gewinnt dem Wechsel auch etwas Positives ab. „Man kann es auch so betrachten: Wenn er bei Atlético geblieben wäre, hätte er vielleicht gar nicht mehr gespielt. Das ist jetzt wenigstens der Fall. Es ist besser in China zu spielen als in Spanien nicht zu spielen.“

Carrascos WM-Chancen sieht Hazard durch den Transfer nicht gefährdet. "Wir kennen Yannicks Niveau in der Nationalmannschaft. Die WM ist schon in drei Monaten und bis dahin wird er sein Niveau nicht einbüßen", sagte Hazard und meinte weiter: "Ich mache mir keine Sorgen um Yannick. Jeder kennt seine Qualitäten.“