Ein Haus zu kaufen, ist „1990er-Mentalität“, sagen Immobilienexperten

Jonas Lotz
Haus House

Jahrelang war klar: Wer sein Geld sinnvoll anlegen will, kauft ein Haus. Das sogenannte „Betongold“ galt als sichere Wertanlage, deren Wert langfristig steigen wird. 

Doch dies hat sich spätestens seit der Finanzkrise 2008 geändert: Der Immobilien-Experte Mark Avallone, Präsident des Beratungsunternehmens Potomac Wealth Advisors, sagte gegenüber dem amerikanischen Nachrichtenmagazin „US News & World Report:“ 

„Hausbesitz ist kein Investment. Es ist eine Lebensentscheidung für jene, die die Freiheit haben wollen, ein eigenes Heim und eigenes Land zu besitzen. Menschen, die eine hohe Rendite erwarten, leben mit einer 1990er-Mentalität.“

Immobilien haben sich nicht im Wert gesteigert

Obwohl sich der Immobilienmarkt seit der Finanzkrise wieder erholt hat, bedeutet dies, dass sich die durchschnittliche Immobilie seit zehn Jahren nicht im Wert gesteigert hat. Darüber hinaus garantiert ein Verkauf einer Immobilie, die man vor der Krise gekauft hat, immer noch keine ausgeglichene Bilanz, da die Instandhaltungskosten eines Hauses, anders als beispielsweise bei Aktien, miteinberechnet werden müssen.

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