Hauptstraße einspurig: Im Kalker Zentrum rollen die Bagger

Die Hauptstraße wird zwischen 9 und 15 Uhr einspurig.

Mit dem Ende der Sommerferien sind auch die Straßenbauarbeiten zur Neugestaltung der Kalker Hauptstraße im Bereich zwischen der Eisenbahnunterführung nach Deutz und der Rolshover Straße wieder aufgenommen worden. Zunächst an der südlich gelegenen, stadtauswärts führenden Seite. Dort hat im Abschnitt zwischen der Grünebergstraße und der Platzfläche vor der Kalker Post die Erneuerung des Gehweg vor den Wohn- und Geschäftshäusern begonnen.

Hierdurch sind die Läden und Wohnungen zeitweise nur über Provisorien zu erreichen. Die betroffenen Anwohner und Geschäftsleute sollen, so heißt es seitens der Verwaltung, „rechtzeitig über die Einschränkungen informiert werden“. Um den Busverkehr aufrecht zu erhalten, werden Ersatz-Haltestellen eingerichtet, deren Standorte abhängig von den Bauphasen wechseln.

Einspurige Verkehrsführung

Sobald die Bauarbeiten auf der Südseite der Kalker Hauptstraße abgeschlossen sind, schließt sich der Straßenbau auf der Nordseite (Köln Arcaden) an.

Hier kommt es vor allem zu einer Änderung der Verkehrsführung, im Bereich der Kalk-Mülheimer-Straße und der Vietorstraße, für Radfahrer. Diese werden für in der Bauphase auf die Straße geführt. Da vor den Arcaden zudem der künftige Aufzug zur U-Bahn-Haltestelle in die Platzfläche integriert wird, kommt es bis zum Abschluss der Arbeiten wiederholt zu einer einspurigen Verkehrsführung.

Das Amt für Straßen- und Brückenbau geht derzeit davon aus, dass die Einschränkungen nur während der verkehrsärmeren Zeit von 9 bis 15 Uhr greifen.

Zwei Aufzüge geplant

Für die beiden geplanten Aufzüge werden zurzeit die massiven Schächte angelegt. Die Arbeiten liegen gegenwärtig etwas hinter dem Zeitplan. Bei den Spezialtiefbauarbeiten zur Herstellung der Baugruben und den Rohbauarbeiten zur Herstellung der Tunnelöffnungen hat es nicht vorhersehbare Schwierigkeiten durch verschieden Hindernisse und Betonteile im Boden gegeben.

„In Abstimmung mit den beteiligten Firmen geht die Stadt im Moment allerdings davon aus, dass der anvisierte Termin der Fertigstellung im dritten Quartal 2018 nicht gefährdet ist“, sagt Stadtsprecher Jürgen Müllenberg auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Nach dem derzeitigen Stand liegen auch die Kosten im veranschlagten Rahmen.

Bahnsteige werden erneuert

Außerdem finden in den nicht-öffentlich zugänglichen Betriebsräumen der Verkehrsbetriebe derzeit Arbeiten zur Erneuerung der Anlagen statt.

In der U-Bahn-Station Kalk Post Bahnsteige werden erneuert. Ebenso wird eine Feuerlösch-Leitung eingebaut – ein weiteres Element im Gesamtkonzept zur Erhöhung der Sicherheit der Stadtbahnanlage im Brandfall....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta