Hauptrolle Berlin: Wie Detlev Buck in Neukölln eins auf die Nase bekam

Regisseur Detlev Buck (r.) mit Morgenpost-Redakteur Peter Zander im Zoo Palast

Als Detlev Buck vor zwölf Jahren in Neukölln für seinen Film "Knallhart" recherchiert hat und dafür in die Schulen und auf die Straßen ging, hat er eins auf die Nase bekommen. Am Dienstagabend, als er seinen Film in der Reihe "Hauptrolle Berlin" noch einmal im Zoo Palast gezeigt hat, konnte er sich daran erst mal nicht mehr erinnern.

Das sei wohl nur Nasenbluten gewesen, meint er, das bekomme er öfter, wenn Stress sei. Dann kommt ihm aber doch, das da so eine Situation war. Er hat sie wohl verdrängt. Und meint jetzt nur lapidar, dass so was schon mal häufiger vorkomme bei ihm, nicht nur in Berlin, auch bei ihm auf dem Land, und das man daraus ja auch lernen könne.

Detlev Buck verrät ein Geheimnis

Aber dann verrät er ein weit größeres Geheimnis. Als er damals "Knallhart" gedreht hatte, waren ja nicht wenige verwundert, dass ausgerechnet Buck, der bis dato für skurril trockene Komödien stand, und eher solchen aus der Provinz, plötzlich ein knallhart sozialkritisches Gesellschaftsdrama in der Großstadt gedreht hat.

Tatsächlich sei er dazu eher zufällig gekommen, wie er ausführt. In Berlin betreibt er ja mit seinem Produzenten Claus Boje die Boje Buck Produktion, und Boje – den Buck an diesem Abend als Begleitung mitgebracht hat – hat damals den zugrunde liegenden Roman von Gregor Tessnow gelesen. Und wollte ihn verfilmen.

Bild Nr. 1:
Eine schmerzliche Szene aus „Knallhart“ Delphi Filmverleih

Zunächst aber arbeitete jemand anderer daran – Namen werden in solchen Fällen natürlich nicht genannt –, aber Buck sah sich dann die ersten Aufnahmen an. Und meint...

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