Hatecrime: Rassist reagiert mit Tränen auf Anklage

Hatecrime: Rassist reagiert mit Tränen auf Anklage

Bittere Tränen vor laufender Kamera: Ein US-Amerikaner musste sich diesen Monat in Portland vor Gericht verantworten, weil er ein muslimisches Paar bedroht und belästigt haben soll. Als der 49-Jährigen mit seiner Tat konfrontiert wurde, schluchzte er laut los.

Wie "KGW.com" berichtet, soll Frederick Nolan Sorrell seine Opfer im Mai auf der Straße angetroffen haben. Er verfolgte das Paar mit seinem Auto und versuchte angeblich mehrfach, deren Fahrzeug zu treffen. Außerdem beschimpfte er die beiden heftig. Unter anderem soll er "Geht zurück in euer Land" gerufen und mit seiner Hand eine Pistole geformt haben, mit der auf das Pärchen zielte.

Vor Gericht plädierte Sorrell jedoch auf "nicht schuldig" und widersprach der Polizei-Version des Vorfalls. "Ich war nur auf dem Weg zur Arbeit. Ich habe gar nicht versucht, sie zu verfolgen", verteidigte sich der Mann unter Tränen. Er gestand allerdings, die Opfer angeschrien zu haben und zeigte plötzlich sogar Reue.

"Ich denke, meine Ignoranz und meine Dummheit sind der Grund, warum ich meinen Mund geöffnet habe. Das hätte ich nicht tun sollen", so der Angeklagte vor der Fernsehkamera. "Ich wünsche diesen Menschen nicht den Tod", fuhr er fort und bot sogar an, sich bei den Unbekannten zu entschuldigen.

Ob Frederick Nolan Sorrell nun mit einer Strafe für sein Verhalten rechnen muss, klärt sich erst im August. Dann steht der nächste Gerichtstermin an. Bis dahin ist er gegen eine Kaution auf freiem Fuß.

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