Hast du deine letzte Renteninformation richtig gelesen? Diese Aussage sollte jeden aufhorchen lassen!

·Lesedauer: 2 Min.
nachdenklicher Mann prüft Unterlage

Das Thema Rente ist inzwischen ziemlich kompliziert. Allerdings lässt sich ein Tenor ableiten: Die gesetzliche Altersvorsorge dürfte kaum ausreichend sein. Begriffe wie Rentenlücke und das durchschnittliche Rentenniveau können einige in Angst und Panik versetzen.

Glücklicherweise erhalten wir regelmäßige Updates. Mit der Renteninformation erhalten wir einen Einblick, was wir zum jetzigen Stand mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze erhalten würden. Und wo langfristig die Reise hingehen kann. Wobei auch diese Aussagen den zukünftigen Entwicklungen beim Thema Rente unterliegen, fix sind diese Zahlen schließlich nicht.

Aber hast du deine letzte Renteninformation wirklich gelesen? Falls nicht, kommt hier eine Aussage, die dich und eigentlich jeden mündigen Altersvorsorger aufhorchen lassen sollte. Sie könnte für dein finanzielles Wohlergehen im Alter überaus relevant sein.

Wichtige Aussage aus der Renteninformation

Auf dem ca. einseitigen Schreiben zur Renteninformation gibt es, wie gesagt, einige relevante Informationen. Wesentlich sind die drei Kennzahlen in dem bekannten Rechteck zum Stand der Rente wegen voller Erwerbsminderung sowie zur Regelaltersrente und zum Blick in die Zukunft. Anpassungen werden, wie gesagt, ausgelassen.

Dabei geht womöglich ein wichtiger Hinweis unter, den die Rentenversicherung inzwischen selbst im Rahmen dieser Schreiben gibt. Im Gespräch sind dabei die Versorgungslücke und eine überaus klare Empfehlung. Hier der entsprechende Wortlaut:

Da die Rente im Vergleich zu den Löhnen künftig geringer steigen wird und sich somit die spätere Lücke zwischen Rente und Erwerbseinkommen vergrößert, wird eine zusätzliche Absicherung für das Alter wichtiger („Versorgungslücke“). Bei der ergänzenden Altersvorsorge sollten Sie – wie bei Ihrer zu erwartenden Rente – den Kaufkraftverlust beachten.“

Eigentlich handelt es sich dabei für mich um zwei wesentliche Kerninformationen. Die erste, in aller Kürze: Jede Rente unterliegt der Inflation. Die Zahlen, die heute dort genannt sind, können zukünftig weniger wert sein. Einfach bloß, weil die Kaufkraft mit der Inflation nachlässt. Ein normaler Effekt, der dich beim Thema Altersvorsorge allerdings treffen kann.

Die viel wichtigere Information: Selbst die Rentenversicherung empfiehlt, eine eigene Vorsorge zu treffen. Damit dürfte die genannte Versorgungslücke noch relevanter werden. Sowie eben auch Möglichkeiten, die jeder nutzen sollte, um sich selbst für das Alter abzusichern.

Aufmerksamkeit könnte sich auszahlen!

Das aufmerksame Lesen der Renteninformation könnte sich entsprechend auszahlen. Die besagte Versicherung empfiehlt, dass man eine Lücke schließen soll, sowie auch, dass man die Inflation und den Kaufkraftverlust berücksichtigt.

Rendite ist ein idealer Weg, um hier Lücken zu schließen. Entsprechend sollten sich mündige Vorsorger möglichst frühzeitig Gedanken machen, wie sie Lücken schließen können. Mit Blick auf das Schreiben der Renteninformation zeigt sich schließlich: Die Rentenlücke ist real. Durch das Schreiben vielleicht realer, als vielen lieb ist.

Der Artikel Hast du deine letzte Renteninformation richtig gelesen? Diese Aussage sollte jeden aufhorchen lassen! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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