Hasso-Plattner-Institut: Big Data und der Untergang der Titanic

Tilman de Lanversin programmiert Spiele für sein Handy. Am Hasso-Plattner-Institut erhält er Einblicke in die Möglichkeiten der digitalen Datenanalyse

Potsdam.  Tilman de Lanversin sitzt an diesem Vormittag vor einem Computer im Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) und tüftelt über das Titanic-Problem. Ist es wahrscheinlicher, dass sich ein Passagier von Deck C in ein Boot retten konnte und überlebte oder doch eher jemand von Deck A? Spielt das Alter eine Rolle, die Überlebenschance zu erhöhen oder nicht?

Tilman de Lanversin ist einer von 42 Schülern, die das diesjährige Sommercamp des Hasso-Plattner-Instituts besuchen. Lanversin hat die weiteste Anreise hinter sich. Der 17 Jahre alte Schüler kommt aus Colmar im Elsass. "Ich war auf der Suche nach einer Informatikhochschule, da bin ich auf das Hasso-Plattner-Institut gestoßen", sagt de Lanversin, der im kommenden Jahr das Abitur – in Frankreich Baccalauréat genannt – machen will.

Er bewarb sich um einen der begehrten Plätze im Sommercamp – und hatte Erfolg. Dazu musste er seine Motivation schildern, am Camp teilzunehmen, seine bisherigen IT-Kenntnisse darstellen und erklären, warum er das HPI wählte. Tilman hat sich noch nicht auf ein bestimmtes IT-Thema spezialisiert. In seiner Freizeit entwickelt und programmiert er einfache Spiele für sein Handy. Das Sommercamp soll der Einstieg für eine spätere Informatikkarriere darstellen.

Die Teilnehmer bekommen täglich Aufgaben gestellt

Seit mehr als zehn Jahren bietet das Institut am Griebnitzsee Sommercamps an, um Schüler für die digitale Zukunft zu begeistern und auf ein Studium vorzubereiten. In diesem Jahr geht es um die digitale Auswertu...

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