Hasenhüttl nach Leipzig-Aus gegen Bayern angefressen: "... dann spielen wir nur noch mit Linienrichter"

Leipzig und Bayern lieferten sich einen wahren Pokalthriller. RB-Trainer Ralph Hasenhüttl haderte hinterher mit einer strittigen Szene.

Der FC Bayern setzte sich am Mittwochabend in der 2. Runde des DFB-Pokals nach Elfmeterschießen bei RB Leipzig durch. Im Anschluss an den Krimi haderte RB-Trainer Ralph Hasenhüttl mit der strittigen Entscheidung aus Hälfte eins, als Schiedsrichter Zwayer den Leipzigern zunächst einen Elfmeter zusprach, nach Absprache mit seinem Linienrichter dann aber doch nur Freistoß gab. Die Stimmen zum Spiel.

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): "Was für ein heroischer Kampf den wir heute geliefert haben. Ich finde wir waren dran, aber so ist es verdammt schwer zu gewinnen. Wir haben uns mit Mann und Maus dagegen gewehrt."

... über den zurückgenommen Elfmeter: "Ist natürlich klar, dass so ein Spiel dann anders läuft. Der Schiedsrichter steht vier Meter neben dem Ball und lässt sich von jemandem überstimmen, der 40 Meter vom Ball entfernt steht. Also tut mir Leid, aber dann brauchen wir keinen Schiedsrichter mehr, dann spielen wir nur noch mit Linienrichter. So eine Aktion ist von außen nur schwer nachzuvollziehen."

... über die starke Leistung von Keeper Peter Gulacsi: "So ein Spiel machst du als Torhüter nicht jeden Tag."

Sven Ulreich (FC Bayern): "Ich bin heilfroh, dass ich helfen konnte. Unser Torwarttrainer hat das vorab perfekt analysiert."

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsboss FC Bayern): "Es war ein intensives Spiel, wenn du dann im Elfmeterschießen gewinnst, gibt es dir auch einen Schub. Vielleicht brauchte es das Elfmeterschießen ja auch, um den echten Thriller zu beenden."

... über das mögliche Triple als Ziel: "Das Triple als Ziel ist immer vermessen. Wir wollen eine gute Saison spielen und deutscher Meister werden."