Hasenhüttl: "Wer in Dortmund gewinnen kann, kann das auch in München"

SID
Hasenhüttl: "Wer in Dortmund gewinnen kann, kann das auch in München"

Die bittere Pokal-Niederlage gegen Bayern München ist abgehakt, der Ärger über strittige Schiedsrichterentscheidungen verdaut: RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl hofft, dass seine Mannschaft die Revanche am 10. Spieltag der Fußball-Bundesliga in München (Samstag, 18.30 Uhr/Sky) wieder im "Vollkampfmodus" angeht. "Wer in Dortmund gewinnt, kann das auch in München", betonte Hasenhüttl. Beim BVB hatte Leipzig am 8. Spieltag in einem begeisternden Spiel mit 3:2 gewonnen.
"Das letzte Spiel hat so viel Spaß gemacht, daher freuen wir uns tierisch auf das nächste Spiel gegen die Bayern", sagte der Österreicher auf der Pressekonferenz einen Tag vor dem Duell in der Allianz Arena. Seine Spieler hätten das Aus im Elfmeterschießen körperlich gut verkraftet, auch die schwache Leistung des Schiedsrichters Felix Zwayer sei "ein bis zwei Stunden später vergessen" gewesen.
"Der Schiedsrichter hatte nicht seinen allerbesten Abend, aber den haben wir auch nicht immer", sagte Hasenhüttl versöhnlich. Schnell habe auch der Stolz darüber überwogen, "was wir den Menschen gegeben haben. Das ist, was unter dem Strich hängen bleibt."
Im Verfolgerduell am Samstag könnte Timo Werner in die Startelf zurückkehren, im Pokal war er nach dem Platzverweis gegen Naby Keita erst spät eingewechselt worden und hatte den entscheidenden Elfmeter vergeben. "Timo brennt! Gut möglich, dass ich ihn von Anfang an bringe", sagte Hasenhüttl. Keita, der nur im Pokal gesperrt ist, soll über 90 Minuten zeigen, "was für ein toller Spieler er ist".
Verzichten muss Leipzigs Trainer weiter auf Mittelfeldspieler Stefan Ilsanker, der wegen seines gebrochenen Zehs noch keine Option ist. Auch der Portugiese Bruma ist wegen Oberschenkelproblemen am Samstag fraglich. Er könnte am Mittwoch in der Champions League beim FC Porto in die Mannschaft zurückkehren.