Liveblog zum Nachlesen - 1860-Mitglieder beschließen Trennung von Ismaik!

P.Mayer, M.Eicher

Es war die Stunde der Wahrheit: Auf der Mitgliederversammlung der Löwen wurde das Präsidium gewählt und vor allem über die Zukunft von Hasan Ismaik abgestimmt. Der Tag zum Nachlesen.

München – Selten waren die Fans so gespalten: Die einen wollen mit Investor Hasan Ismaik weitermachen, die anderen den Jordanier so weit wie möglich entmachten oder gar ganz loswerden. Wie so oft in den letzten Jahren droht durch diese Grabenkämpfe das Sportliche in den Hintergrund zu rücken.

Ab 10 Uhr kam die Vereinsmitglieder im Zenith zusammen, um den Kurs für die nächsten Monate zu diskutieren und zu beschließen. Hier gibts die die wichtigsten Entwicklungen des Tages zum Nachlesen.

+++ Reisingers Schlusswort +++

Reisinger kommt nochmal ans Pult: "Ich bedanke mich bei allen Anwesenden für ihre Geduld. Ich bedanke mich auch dafür, dass die Veranstaltung ruhig abgelaufen ist - ohne Zwischenfälle. Damit bleibt mir nur noch eins zu sagen: 57, 58, 59,..." "SECHZIG!", antworten die verbliebenen Mitglieder schreiend und spenden Applaus. Damit geht eine denkwürdige Mitgliederversammlung zu Ende, bei der hauptsächlich einer seine Quittung bekommen hat: Investor Hasan Ismaik. An dieser Stelle bedanken wir uns fürs Lesen, der TSV 1860 München wird ab morgen einiges zu tun haben.

+++ Endspurt +++

Der Antrag von Johannes Schencking zur „Beauftragung des Präsidiums zur Erarbeitung eines Entwurfs für eine Satzungsänderung, die die Möglichkeit der Briefwahl einräumt“ wurde mit 14-Ja bei 354-Nein-Stimmen abgelehnt. Herbert Bergmeier zog seinen Antrag zurück. Nächster Antrag: "Das Präsidium soll die Mitgliederversammlung darüber informieren, ob eine Insolvenz der KGaA tatsächlich auch die Insolvenz des e.V. nach sich ziehen würde", so der Antrag von Jürgen Nees. Auch dieser Antrag wurde  abgelehnt. Und danach ist die Aufgabe des Wahlausschusses beendet. Applaus im Zenith - schließlich läuft hier seit kurz vor 11 Uhr die Versammlung, bei der nur noch die hartgesottenen 1860-Mitglieder in der Halle sind.

+++ Hoppens Antrag geht durch! Zündstoff im Zenith +++

Aktuell wird über Anträge abgestimmt. Der spannendste kommt erst noch: Der Antrag von Ulla Hoppen zur "Kündigung des Kooperationsvertrages" mit Investor Hasan Ismaik.

Jetzt ist Hoppen ist an der Reihe. Sie schießt gegen Ismaik. „Es geht ihm nur ums Geld. Alle Treueschwüre sind nur Marketing“, meint sie. Sie wirft Ismaik eine „undemokratische und ignorante Grundhaltung“ vor, „dass er unliebsame Berichterstatter zensiert, ist für mich nicht vereinbar mit einer demokratischen Vereinsführung“, sagt sie. „Die Voraussetzungen einer Partnerschaft sehe sie als nicht erfüllt an. Ich sehe mich verpflichtet, die Weiterführung des Kooperationsvertrags in Frage zu stellen“, erklärt sie.

Hoppen weiter: "Ich glaube, dass auf Basis der cholerischen und erpresserischen Zusammenarbeit eine Genesung nicht gelingen kann." Ismaik sei "ein Vertragsbrüchiger mit übersichtlicher Kenntnis des deutschen Fußballs, der in sechs Jahren nichts dazu gelernt hat", sagt sie. "Der e.V. sind wir, wir geben mehr als Geld. Wir schaffen das auch ohne diesen Investor. Wie unser verstorbener Präsident sagte: Es sind die Geister, die wir riefen."

Reisinger gibt zu Bedenken, dass dieser Antrag die jüngst positive Zusammenarbeit mit dem Investor freilich erschweren würde. Der Antrag wird zurückgestellt.

Nach Diskussion mit dem Präsidium steht fest: "Unverzüglich" wurde gestrichen. Verhandlungen die Herr Fauser führt, wäre nicht zielführend. Dafür habe ich aber eine Frist von sechs Monaten gesetzt. „Und wenn sie das bis dahin nicht gebacken gekommen, ist das Ding zu kündigen.“

Die folgende Abstimmung ergibt: Hoppens Antrag geht durch! 331 Ja-Stimmen - und großer Jubel unter den verbliebenen Mitgliedern. 56 Nein-Stimmen - und noch mehr Jubel! Klares Votum der Löwen: Wir haben keine Lust mehr auf die Kooperation mit Hasan Ismaik. Die Sechzger müssen nun darauf hinwirken, den Kooperationsvertrag mit Ismaiks Unternehmen HAM Unlimited aufzulösen. Wie konkret das funktionieren soll, bleibt dagegen noch völlig ungeklärt.

+++ Yahya Ismaik scheitert mit Kandidatur +++

Mit den meisten Stimmen, 682 an der Zahl, wird Sascha Königsberg in den Verwaltungsrat gewählt. Die Ultras feiern das und skandieren: "Sechzig, Sechzig, Sechzig!" Mit 628 Stimmen wird auch Nicolai Walch in den Verwaltungsrat gewählt. Außerdem neu im Verwaltungsrat: mit 562 Stimmen Sebastian Seeböck. Auf Platz vier folgt: MAN-Betriebsratschef Athanasios Stimoniaris mit 473 Stimmen. Yahya Ismaik bekommt damit keinen Platz im Verwaltungsrat. Drei der vier gewählten Verwaltungsräte sind Mitglieder bei "PRO 1860 e.V.".

Es wird immer noch ausgezählt. Einzelne Mitglieder pfeifen indes das Schmählied auf Hasan Ismaik namens: "Scheiß auf den Scheich, scheiß auf sein Geld!"

Die Mitglieder haben ihre Stimmzettel abgegeben. Jetzt wird ausgezählt. Schafft es auch Yahya Ismaik in den Verwaltungsrat. Seine Kandidatur hat ordentlich polarisiert. Gleich wissen wir mehr!

Nach den Fragen an Yahya Ismaik beginnt jetzt dann auch die Wahl zum Verwaltungsrat. Bay verzichtet übrigens in seiner Funktion als sogenannter Sonderbeauftragter.

Er wolle als Vertreter der Investorenseite ein Bindeglied sein. Die Vereinbarung zu den Jugendabteilungen sieht vor, dass die Jugendabteilungen an die KGaA übertragen werden können, sobald es gesetzlich möglich sein könnte. Solange es die Gesetzeslage nicht anders vorsieht, bleiben wir im NLZ. Ein klares Nein ist das nicht. Es bleibt viel Zündstoff.

Yahya Ismaik wird darauf angesprochen, dass sein Bruder im Zuge der gescheiterten Lizenzierung für die 3. Liga die Eingliederung der Jugendmannschaften in die KGaA gefordert hatte. Die Frage ist nun, ob er als möglicher Verwaltungsrat auch dieser Meinung sei.

+++ Yahya Ismaik wird scharf kritisiert +++

Das habe mit Respekt nichts zu tun. Er sei wegen dem Steckbrief zu spät dran gewesen. „In den letzten sechs Jahren wurde immer gesagt, dass die Entscheidungen von Hasan Ismaik getragen wurden. Sie wurden von beiden Gesellschaftern getragen. Er könne mitbestimmen, aber nicht als Marionette. Man soll auch innerhalb des Verwaltungsrates als Repräsentant der HAM mitreden und mitentscheiden können – nicht als Marionette“, erklärt der Dolmetscher für Ismaik.

Ein anderes Mitglied aus dem Publikum hakt nach, beschwert sich, dass Yahya Ismaik für die Programmzeitschrift, aber auch bei der Vorstellung im Internet keinen Steckbrief abgegeben habe. „Da muss man sich fragen, will der wirklich gewählt werden? Oder ist er einfach nur eine Marionette seines Bruders? Deswegen appelliere ich an jedes Mitglied: Geht’s in Euch, wenn ihr im Verwaltungsrat sitzen haben wollt“, meint der Fragesteller.

Nachfrage aus dem Publikum an Yahya Ismaik. „Und wenn Ihr Bruder sie fragt, ob sie ihm was sagen können, sagen Sie ihm nichts?“ Ismaik wünscht sich „ernstere Fragen“. Aber als Aufsichtsratsvorsitzender dürfe er Informationen beim Verwaltungsrat anfragen, und wenn der Verwaltungsrat einverstanden sei, könne er diese auch weitergeben

Der Dolmetscher antwortet für Yahya Ismaik. Er wolle einen Gruß an die Buhrufer widmer. Er wolle den Anstand pflegen und dies an die Nicht-Befürworter richten. "Ich bin momentan im Aufsichtsrat und Beirat der KGaA. Da hat es auch mit der Sprache funktioniert. Ich lerne Deutsch, es ist noch nicht fortgeschritten, aber ich bin dran", sagt der Dolmetscher für ihn. "Die Geheimhaltung muss man wahren, auch wenn der Bruder Vorstandsvorsitzender der KGaA ist. Und auch ein Dolmetscher kann unter Geheimhaltung genommen werden."

Die Personalie Yahya Ismaik polarisiert die Versammlung. Wie wolle er sicherstellen, dass die Geheimhaltung gegenüber seinem Bruder und Löwen-Investor Hasan Ismaik gewahrt werde, wird er gefragt.

Die Kandidaten werden vorgestellt: Johannes Burger, Martin Elser, Peter Franke, Stephen Grifflists, Klaus Hagi, Yahya Ismaik, Gilbert Kalb, Sascha Königsberg, Werner Landmann, Gerhard Mayer, Harald Riedl, Klaus Ruhdorfer, Sebastian Seeböck, Karl Sochurek, Atanasios Stimoniadis und Nicolai Walch. Bei Ismaik-Bruder Yahya sind laute Pfiffe und Buhrufe aus dem Publikum zu hören.

Jetzt geht es an die Wahl des Verwaltungsrates. 18 Kandidaten wurden für die Wahl zugelassen, zwei sind von der Kandidatur zurückgetreten, darunter ist kurzfristig auch Karl-Christian Bay.

+++ Reisinger ist gewählter Löwen-Präsident +++

Das Ergebnis ist da: 844 Ja-Stimmen für Robert Riesinger, 365 Nein-Stimmen. Reisinger ist damit Vereinspräsident des TSV 1860! "Sechzig, Sechzig, Sechzig", hallt es durch die Zenith-Halle.

413 Stimmen sind für eine geheime Wahl, 777 dagegen. Es wird also öffentlich gewählt mit Stimm-Karten und öffentlich gezählt. Stimmberechtigt sind 1.359 anwesende Mitglieder. Die Frage fällt: Wer ist dafür, dass Robert Reisinger Präsident des TSV 1860 wird?

Erstmal wird darüber abgestimmt, ob öffentlich abgestimmt werden soll. Das Prozedere zieht sich etwas. Die Mitgliederversammlung dauert bereits über sechs Stunden. Reisinger hat mächtig für sich Werbung gemacht. Wird er auch als Präsident bestätigt?

Jetzt geht es an die Präsidenten-Wahl. Es ist eine einfache Mehrheit, also mehr als 50 Prozent der Stimmen, erforderlich.

Ein Fanklub-Vertreter aus dem Bayerischen Wald fragt, was das Präsidium tun wolle, um die Fanklubs auf dem Land zu stärken, damit sich Kinder und Jugendliche wieder für Sechzig begeistern, "und voller stolz die blaue Fahne tragen". Er schicke Hans Sitzberger in die Gegend, meint der Oberlöwe süffisant, der kommt dort her. Man werde eine Arbeitsteilung finden, um auch diesen Aufgaben gerecht zu werden, erklärt der 53-Jährige.

Reisinger wird auf das Thema angesprochen, wo Sechzig in drei Jahren spielen solle. "Wir stehen in Gesprächen mit neuen Investoren, auch mit der HAM-Seite über eine Kapitalerhöhung. Wir müssen darüber reden, wenn es soweit ist. Das ist jetzt Zukunftsmusik", sagt der Oberlöwe.

Reisinger wird darauf angesprochen, dass er sich in der Vergangenheit um den Job als Geschäftsführer beworben haben soll. 2013 sei dies gewesen, schildert er und spricht von einem "offenen Geheimnis". Er sei damals auch zum Personaldienstleister gefahren, um sich zu bewerben. "Mir wurde gesagt, ich sei emotional zu sehr bei diesem Verein dabei. Ich bewerbe mich jetzt als Präsident und nicht als Geschäftsführer einer Profigesellschaft", erklärt er.

Vize-Präsident Heinz Schmidt wird aus der Versammlung kritisiert, weil er am Tag der Bekanntgabe des Abstiegs in die Regionalliga in die TV-Kameras gelächelt haben soll. Präsident Robert Riesinger verteidigt seinen Vize. "Hört auf gegeneinander oder übereinander zu sprechen, sondern fangt endlich an, miteinander zu sprechen", sagt er. Frenetischer Jubel im Publikum!

+++ Reisinger: "Neid, Missgunst und Hetze haben hier nichts verloren" +++

Jetzt spricht der Interims-Oberlöwe. "Insbesondere der Fußball begeistert tausende von Fans", sagt der 53-Jährige und spricht über seine langjährige Verbundenheit im Verein. "Nach dem Abstieg war ich ebenso traurig und fassungslos wie wir alle." Reisinger bewerbe sich nicht als Fußball-Manager: "Ich bezeichne auch die Löwen nicht als Amateurbetrieb. Auch, wenn wir Regionalliga spielen: Wir sind in meinen Augen weiter ein Profibetrieb." Nun erklärt er, dass er grundsätzlich offen gegenüber Investoren sei: "Geldgeber sind unverzichtbare Partner, auch bei 1860 München - aber ich habe konkrete Vorstellungen, wie eine solche Partnerschaft bei 1860 aussehen soll." Man brauche die "nötige Geduld und Sachkunde."

Reisinger erklärt über das preisgekrönte Nachwuchsleistungszentrum der Sechzger, dass die Förderung ohne Abstriche weitergehen solle. Er wolle es im Sinne einer Stiftung vorantreiben, mit dem Beispiel des SC Freiburg: Darin können die Gesellschafter und Sponsoren unterstützen. Reisinger wünsche sich zudem, dass "Sechzig auch im Breitensport besser vertreten sein wird."

Jetzt sagt der 53-Jährige nochmal über die Machtkämpfe: "Die gegenseitigen Anschuldigungen haben ein Niveau erreicht, das nicht zum Verein Sechzig München passt. Neid, Missgunst und Hetze haben hier nichts verloren." Unabhängig von seiner Wahl und bei aller Emotionalität appelliere er, sich bei Meinungsverschiedenheiten argumentativ und fair auseinanderzusetzen: "Wer unseren Verein vertritt, bestimmen die Mitglieder in demokratischen Wahlen und niemand sonst!"

Reisinger erklärt anhand einer Geschichte,als er : "Jeder Fans wünscht sich, dass wir wieder in der Bundesliga spielen. Wer in der Regionallia spielt und von der Champions League schwadroniert, macht sich lächerlich in meinen Augen. Und ohne Daniel Bierofka unter Druck setzen zu wollen. Wir müssen in der Regionalliga um den Aufstieg spielen. Ich möchte, dass sich der TSV 1860 Schritt für Schritt entwickelt, gerne auch mit der Hilfe von weiteren Investoren." Reisinger stehe klar"für die Einhaltung der 50+1-Regel und das Ende der Schuldenmacherei." Auch die vielen Personalrochaden hätten "mehr Schaden als Nutzen" gebracht. Sein Schlusswort: "Lassen Sie uns den TSV 1860 wieder zu einem Verein machen, auf den Fans und Mitglieder stolz sein können." Wer hätte das gedacht: Auch Reisinger erntet einen riesengroßen Applaus - und die stehenden Mitglieder skandieren: "Sechzig, Sechzig!"

+++ Neue Strukturen: der "Hannover-Katalog" +++

Jetzt wirds interessant: 50+1 soll weiter gesichert sein, so Fauser. Dabei nehme man sich ein Beispiel an Hannover 96, wo mit Martin Kind ebenfalls ein Förderer und erklärter Gegner der Regelung mit am Tisch sitzt. Fauser: "Die operativen Geschäfte müssen vom Geschäftsführer geleitet werden." Er erklärt auch, dass der Servicevertrag überarbeitet werde müsse und überarbeitet werde. Bis maximal Ende diesen Jahres soll eine Lösung gefunden werden. Man habe mit dem Gesellschafter eine Einigung gefunden, die verbandsrechtlich in Ordnung sei. Und: "Wir müssen als Team arbeiten und gestärkt aus dieser schwierigen Situation hervorgehen. Es geht doch nur um eines: Wir wollen sportlichen Erfolg sehen, wir wollen eine geschloseene Mannschaftsleistung sehen. Darauf muss auch bei den Verantwortlichen alles ausgerichtet sein. Wir haben eine fantastische Mannschaft, haben ein Wir-Gefühl in der Mannschaft. Wir sind 0:1 zurückgelegen, haben das Spiel zu einem 3:1 gedreht. Genau das wünsche ich mir auch für die Gesellschafter. Wir haben mit Daniel Bierofka einen tollen Trainer, haben tolle Mitarbeiter. Nochmal recht hezlichen Dank an alle. Und, das kann man sagen: Wir haben absolut die besten Fans. Es war friedlich, es war eine tolle Atmosphäre - vielen Dank für die tolle Stimmung! Wir haben gekämpft ohne Ende. Lassen Sie uns gemeinsam in die Zukunft gehen. 1860 hat das verdient - Sie alle haben das verdient. Vielen Dank!"

Damit ist Fausers denkwürdige Ansprache zu Ende. Der Geshcäftsführer hat es tatsächlich geschafft, die Wogen deutlich zu glätten und erntet einen großen Applaus. Bleibt nur abzuwarten, ob seine Worte bis zur nun anstehende Wahl des Präsidenten nicht schon wieder verhallt sind...

+++ Neue Investoren? +++

Fauser spricht nun über neue Investoren: "Das können Investorengruppen sein, das können Sponsoren sein, dass kann wer auch immer sein." Etwas Neues, etwa einen Stand über einen möglichen Einstieg von Gerhard Mey, spricht Fauser nicht an. Sondern dankt im Anschluss den Vereinsvertretern, die "oft bis vier Uhr nachts das Licht anhatten. Genauso gilt das auch für HAM: Meinungsverschiedenheiten können nur durch Gespräche ausgeräumt werden." Fauser dankt auch Power, der an den Gesprächen beteiligt war - jetzt kommt der Ex-Geschäftsführer ohne Buhrufe davon.

+++ Brennpunkt Dauerkartenvorverkauf +++

Fauser spricht nun über den Ticketverkauf. Und verspricht: "Alle, die eine Dauerkarte hatten, werde auch jetzt wieder eine Dauerkarte bekommen." Man habe an einem Tag 2000 Email-Anträge bekommen und habe daher noch nicht alle bearbeiten können: "In der Allianz Arena hatten wir über 6000 Dauerkarten", sagt er, und betont zweimal: "bezahlte, nicht verschenkte Karten!" Jetzt habe man 8000 Dauerkarten und werde pro Spiel wie bereits gegen Burghausen praktiziert restliche Tickets an Mitglieder vergeben.

Fauser erklärt weiter, dass man eine dauerhafte wirtschaftliche Konsolidierung brauche: "Ich bin erschrocken, wie kurz die Amtszeiten von Präsidenten, Verwaltungsräten, Geschäftsführern waren. Welcher andere Verein hat das denn? Hier muss unbedingt für Kontinuität gesorgt werden", fordert Fauser - und mehr noch: "HAM, der Verwaltungsrat, ein Geschäftsführer - sie müssen sich auf ihre eigentlichen Aufgaben besinnen. Was dazu unbedingt notwendig ist: eine transparente Kommunikation. Es kann nicht sein, dass Geschäfte stattfinden, von denen der eine nichts weiß. Ich sage es ganz deutlich: Diese Dinge sind vertraulich zu behandeln""

+++ Fauser: "Haarscharf an der Insolvenz vorbei!" +++

"Liebe Löwen und Löwinnen, ausverkauftes Haus heute, ausverkauftes Haus am Freitag - dabei hat man schon gesehen, was 1860 ausmacht.
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