Happy 2020: Kalt und dunkel? So motivierst du dich trotzdem zum Sport

Ann-Catherin Karg
Freie Journalistin

Neues Jahr, neues Glück, aber auch jede Menge Druck, den wir uns vorrangig selbst machen. Mehr Sport, mehr Erfolg, mehr Me-Time – und am besten alles auf einmal! Dabei wissen wir doch eigentlich, dass es die kleinen Schritte sind, die uns dabei helfen, unser Leben langfristig so zu optimieren, dass wir glücklich(er) sind. Im Januar stellen wir täglich Tipps und Tricks vor, die sich ganz einfach in den Alltag integrieren lassen und für gute Laune sorgen. Heute: So überwindest du den gefürchteten Schweinehund und startest sportlich durch.

Im Winter muss es natürlich nicht immer die Joggingrunde durch die Kälte sein. (Bild: Getty Images)

Bereite alles für die Sportsession vor

Wenn es draußen kalt und dunkel ist, kann das heimische Wohnzimmer einen leicht einmal mehr locken als das Fitness- oder Yogastudio oder die gewohnte Joggingstrecke. Zur Motivation kann es einem helfen, sich den ersten Schritt so leicht wie möglich zu machen. Willst du am nächsten Tag trainieren, packe dir deine Sporttasche zusammen oder stelle die Laufschuhe an die Tür und lege die Joggingklamotten parat. Wer nach der Arbeit in einem Studio trainieren will, kann direkt dorthin fahren und nicht erst nachhause, wo er sich dann schwerer noch einmal aufrappelt. Je weniger Hürden vorhanden sind, desto leichter fällt es einem.

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Mache dir klar, was der Sport dir bringt und setze dir Ziele

Wer gerade so gar keine Lust auf Sport hat kann sich vor Augen führen, wie gut er sich nach dem Sport im Sommer gefühlt hat, wie schnell sich die Rückenschmerzen verbessert haben oder nach welch kurzer Zeit man eine größere Strecke geschafft hat. Kleine Psychotricks, die genauso wirksam sein können wie das Setzen neuer Ziele, die so konkret wie möglich sein sollten. Das kann eine bestimmte Anzahl von Planks genauso sein wie eine längere Laufstrecke oder das mehr an Entspannung durch regelmäßiges Yoga. Beim Sport ist es übrigens wie bei Arbeitsprojekten, die man vor sich herschiebt. Der schwierigste Schritt ist oft der Anfang.

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Zuerst die Bahnen im Hallenbad ziehen und sich anschließend mit einem Saunabesuch belohnen! (Bild: Getty Images)

Erhöhe den Spaßfaktor

Training ist so vielfältig, dass man dabei natürlich seine eigenen Neigungen berücksichtigen sollte. Wem es draußen doch mal zu kalt ist, der kann auch ins Hallenbad gehen, wer gerne tanzt, kann sich für einen entsprechenden Kurs anmelden und muss nicht auf Krampf laufen gehen und wer gerne die Natur erkundet, kann das mit dem Fahrrad machen. Manche gucken auf dem Laufband gerne ihre Lieblingsserie, andere pusht eine neue Playlist.

Suche dir Mitstreiter

Man muss keinen Mannschaftssport betreiben, um nicht allein vor sich hin zu trainieren. Wer mit Freunden oder netten Kollegen unterwegs ist, kann sich nebenher unterhalten, pflegt gleichzeitig soziale Kontakte und kommt auch nicht so einfach aus, wenn er kneifen will. Wer bereits zum Sport verabredet ist, sagt rein aus Unlust sicher weniger leicht ab, als wenn er einfach nur zuhause bleiben kann.

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Belohne dich

Wer Sport macht, ist noch lange nicht auf Diät und es spricht nichts dagegen, die Energiespeicher mit einem wohl verdienten Stück Kuchen oder Schokolade wieder aufzufüllen. Andere belohnen sich mit dem neuen, coolen Paar Joggingschuhe, nehmen sich einen Tag frei und gehen ins Museum oder Kino oder testen das neue In-Restaurant. Wichtig ist das Gefühl, sich etwas zu gönnen und die Motivation hochzuhalten.