Hans Sigl: Bergdoktor kämpft leidenschaftlich für die Impfung

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Er verkörpert den Arzt, dem die Menschen vertrauen. 'Der Bergdoktor'-Star Hans Sigl (52) setzt sich mit seinem positiven Image dafür ein, dass die Leute Corona ernst nehmen und sich dagegen impfen lassen. Wenn nicht - wird die Freundschaft gekündigt.

Man muss Stellung beziehen

In einem Interview mit dem 'Spiegel' gab sich der Österreicher kämpferisch: "Es ist nicht mehr die Zeit, unpolitisch zu sein." Besonders bei den Aufmärschen der Impfgegner*innen Seite an Seite von Rechtsextremen werde ihm mulmig: "Wenn ich mir 44.000 Menschen in Wien anschaue, die mit Nazis marschieren, dann kriege ich Angst. Wirklich Angst." Man müsse aber Farbe bekennen und das bedeute eben auch, dass er als Star für das Impfen wirbt. Und eben nicht mit scheinbar satirischen Mitteln die Corona-Maßnahmen kritisiert, wie es seine Kollegen Jan-Josef Liefers (57) & Co getan haben. Da fehle ihm das Verständnis. Nein, wenn es nach dem Fernsehdoktor geht, solle man alles dafür tun, dass die Leute ihren Arm für die Impfung hergeben.

Hans Sigl kündigt wegen Corona Freundschaften auf

Wie ernst es dem Alpen-Star mit Corona ist, wird auch deutlich, wenn es um sein persönliches Umfeld geht. "Mir sind tatsächlich ein paar Freunde abhanden gekommen“, offenbarte der Frauenliebling im Interview mit Barbara Schöneberger (47). Wenn die ihre Verschwörungstheorien verbreitet hätten und mit dem Satz gekommen wären: "'Mach dich mal schlau, was dahintersteckt', dann war mir klar, dass es vorbei ist.." Klare Worte von Hans Sigl, und die werden ihm nicht überall Freund*innen einbringen.

Bild: Ursula Düren/picture-alliance/Cover Images

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